Stadt und AWO wollen Konzept erstellen

Salzwedeler Mehrgenerationenhaus: Ein Rettungsplan soll her

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Das Salzwedeler Mehrgenerationenhaus an der Sonnenstraße ist vorerst bis zum 30. Juni gerettet.

Salzwedel. Die Stadtverwaltung und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wollen ein Konzept für das Salzwedeler Mehrgenerationenhaus (MGH) erarbeiten.

Darauf haben sich die Vertreter beider Seiten während der internen Sitzung am Dienstagnachmittag (wir berichteten) im Bürgercenter geeinigt. Als Kompromiss setzt die AWO die Kündigung ihrer Verträge um einen Monat – bis zum 30. Juni – aus.

„Wichtig ist, dass der Betrieb des Mehrgenerationenhauses über den Mai hinaus gesichert ist“, erklärte Salzwedels Oberbürgermeisterin Sabine Danicke in einer offiziellen Stellungsnahme. Der Wille dazu sei da, lautete der Tenor unter den Verhandlungsparteien. Der Entscheidung war eine intensive Diskussion vorausgegangen, heißt es.

Das Gebäude an sich ist eine eigene Baustelle. Alte Fenster, ein gesperrter Keller, überall undichte Stellen – auch dort muss sich etwas tun.

Von Jens Heymann

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