„Wenig Bewegung, viel trinken“

Rettungskräfte geben Tipps gegen den Hitzekollaps

Genügend Flüssigkeit ist die Grundlage, damit es nicht zu einen Hitzekollaps kommt.
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Genügend Flüssigkeit ist die Grundlage, damit es nicht zu einen Hitzekollaps kommt.
  • VonChristian Ziems
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Altmark – Temperaturen über 30 Grad werden den Altmärkern in dieser Woche auch weiterhin zu schaffen machen. Die Johanniter, Regionalverband Altmark, verweisen auf einen möglichen Hitzekollaps. Dieser kann sogar zur Bewusstlosigkeit führen.

„Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dies helfe am besten gegen Überhitzung. Ein Aufenthalt in Gebäuden wird – wenn möglich – empfohlen. Körperliche Anstrengungen gilt es zu vermeiden. Bewusste Pausen und luftige Kleidung mit Kopfbedeckung helfen.

Hände, Nacken und Gesicht sollten zwischendurch mit Wasser abgekühlt werden. Ideale Durstlöscher sind nicht-alkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur.

Die Experten nennen auch erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung. Dazu gehören Schwindel, Übelkeit sowie Kreislaufstörungen. Betroffene haben das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Die Körpertemperatur sollte in diesen Fällen sanft mit kalten Umschlägen gesenkt werden. Bei Bewusstlosigkeit sollte die 112 gewählt werden. Die betroffene Person gilt es zudem in den Schatten zu bringen. Aber keine Getränke verabreichen, sie könnten daran ersticken.

VON CHRISTIAN ZIEMS

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