Hestedter moniert Untätigkeit der Stadtverwaltung / Bauamt: Erst muss Brandschutzbedarfsplan auf Tisch

Putz bröckelt noch immer vom Gerätehaus

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Am Hestedter Gerätehaus bröckelt seit einigen Jahren der Putz ab. Die Truppe um Dieter Koorts würde gern selbst Hand anlegen, will aber die Materialkosten von der Stadt bezahlt haben.

hey Hestedt. Am Hestedter Gerätehaus platzt seit Jahren der Putz, doch noch immer hat sich nichts getan. Das liegt aber nicht am fehlenden Engagement der Truppe um Dieter Koorts.

Der Hestedter sprach während des Henninger Ortschaftsrates erneut die Situation um das Gerätehaus an.

„Ich habe 2016 das erste Mal einen Kostenvoranschlag für das Feuerwehrhaus abgegeben. Da rührt sich nichts. Die Leute werden unzufrieden“, monierte er in Richtung Stadtverwaltung.

Neben den rund 1,5 Quadratmeter großen Schäden am Putz soll das Gebäude auch ein anderes Tor erhalten. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 10.000 Euro, die für das Erneuern der Fassade auf etwa 1200 Euro, wie Koorts ausführte. „Die Kleinigkeiten würden wir Hestedter selbst machen“, sagte er. Nur das Material wollen die Brandschützer nicht aus eigener Tasche bezahlen.

Bauamtsleiterin Martyna Hartwich hörte sich die Vorwürfe an: „Es geht natürlich nicht, dass Feuerwehrgebäude verrotten, aber erst muss der Brandschutzbedarfsplan auf den Tisch.“ In diesen werden die künftigen Investitionen im Feuerwehrwesen festgelegt. Und: „Sinnvoll ist es, Tor und Fassade gleichzeitig zu machen“, so Hartwich zu Koorts.

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