Verschiedne Anliegen aber ein Ziel

Die „Protest-Picknicks“ in Salzwedel waren an vier Orten zu finden

Der Verein „Exchange“ bot Kaffee, Kuchen, Tee und Brötchen sowie eine Beratung für Flüchtlinge vor der Unterkunft an der Schillerstraße an. fotos (3): l. zahn
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Der Verein „Exchange“ bot Kaffee, Kuchen, Tee und Brötchen sowie eine Beratung für Flüchtlinge vor der Unterkunft an der Schillerstraße an.

Salzwedel – An vier Station in der Hansestadt waren am Sonnabend sogenannte Protest-Picknicks zu finden. Verschiedene Anliegen – aber ein Ziel: Die Bürger auf Missstände aufmerksam machen.

Alexandra Ruhrus und Dirk Schäfer von „Leute aus der Altmark“ picknickten am Wasserturm.

Auf dem Kulturhausplatz hatten sich Anhänger von „Fridays for Future“ versammelt. Die jungen Leute hatten sich den Tag der offenen Gesellschaft gegen Klima-, Wirtschaftspolitik und Rassismus für ihre Demonstration ausgesucht. Leah Schönwald aus Salzwedel formulierte klare Ziele: „Wir wollen, dass die Regierung handelt.“ Denn die jungen Mitbürger sind gegen das neue Kohlekraftwerk bei Datteln (Nordrhein-Westfalen) und sprechen sich klar dagegen aus. Gegenüber der „Fridays“-Gruppe picknickten die „Leute aus der Altmark“ um Philipp Schikora. Er hatte die Protest-Aktion bei der Stadt angemeldet und wollte, wie er selbst sagte, ebenso wie die jungen Leute Initiative zeigen. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass der öffentliche Raum jedem gehört“, erklärte Schikora.

Raik Ohlmeyer (r.) vom Ortsvorstand der Linken warb um Unterschriften für ein Volksbegehren.

Auch sie hatten sich Kritik an der Klima- und Flüchtlingspolitik sowie dem Rassismus auf die Fahnen geschrieben. An der Neuperverstraße sammelten die Linken vor ihrem Büro Unterschriften für das Volksbegehren: „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben.“

VON LYDIA ZAHN

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