Experte fordert schon lange den Austausch ungeeigneter Arten

Pretzierer Baumprojekt: Zwei Jahre Stillstand an der Ringstraße

Die Birken der Ringstraße in Pretzier heben mit ihren Wurzeln den Gehweg an. Baumexperte und Anwohner Birger Buczkowski hat schon vor Jahren einen Plan ausgearbeitet.
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Die Birken der Ringstraße in Pretzier heben mit ihren Wurzeln den Gehweg an. Baumexperte und Anwohner Birger Buczkowski hat schon vor Jahren einen Plan ausgearbeitet.

Pretzier – Es ist gut zwei Jahre her, dass Baumexperte Birger Buczkowski den Zustand der Gehölze entlang der Ringstraße in Pretzier anmahnte und gleich auch einen neuen Pflanzplan entwarf.

Bei dem Plan ist es bislang geblieben, denn getan habe sich nach seiner Aussage und auch der von Ortsbürgermeister Herbert Schulze seitens der Stadtverwaltung nichts.

„Die letzte Aussage war: Das Geld fehlt“, erinnert sich Anwohner Buczkowski. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise dürften die Bäume noch viel weiter in den Hintergrund gedrängt worden sein.

Verbessert hat sich in den vergangenen Jahren folgerichtig nichts. Noch immer heben die Birken Teile des Gehwegs an, und noch immer wachsen die Kugelahorne gemäß ihrer Natur lieber in Richtung Straße als in die Höhe. Es seien bei der Bepflanzung schlicht die falschen Baumarten ausgewählt worden, wiederholt Anwohner Buczkowski seine Kritik.

Spitzahorn, Winterlinde und Säulenhainbuche wären viel geeigneter für die Ringstraße und ihre Stichwege. Auch wenn das bedeuten würde, dass etwa der Birkenweg kein echter Birkenweg mehr wäre. „Am Akazienweg stehen auch keine Akazien, sondern Robinien“, lässt der Pretzierer dieses Argument allerdings nicht gelten.  hey

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