Presse ist „hämisch“

mei Salzwedel. Bürgermeisterin Sabine Danicke will den Salzwedelern den Ernst der finanziellen Lage „ohne Schönfärberei deutlich machen“. Wie die Presse diese Themen aufgegriffen hat und aufgreift, passt ihr dabei offensichtlich nicht. Jeder Berichterstatter möge bei realistischen Darstellungen bleiben und „nicht Sachlichkeit und Gestaltungswillen mit Häme und apokalyptischen Szenarien“ (Apokalypse = Enthüllung, Offenbarung, Weltuntergang, d. Red.) würzen, sagte sie am Mittwoch vor dem Stadtrat. Damit könne man, „und das können Sie mir glauben“, so Danicke, „sehr gut jeden Engel aus unserer Stadt ausschließen“.

Anmerkung der Redaktion:

Wir verstehen es als unsere journalistische Aufgabe, zu berichten und kritisch zu hinterfragen, und werden dies auch weiterhin tun.

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