Nicht diskutiert, sondern getan

Praetorius-Grundschule an der Brewitzstraße weiht Kunstrasenplatz ein

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Die Praetorius-Grundschule an der Brewitzstraße in Salzwedel hat seit gestern einen freigegebenen Kunstrasenplatz. Lediglich eineinhalb Jahre hat es von der Idee über den Bau bis zur Einweihung gedauert.

Salzwedel – Während in der Stadtpolitik seit Jahren über einen Kunstrasenplatz für Sportvereine gestritten wird, hat sich die evangelische Grundschule „Stephan Praetorius“ an der Brewitzstraße in Salzwedel einfach einen bauen lassen.

Rund eineinhalb Jahre hat es von der Idee bis zum Einweihen gestern Nachmittag gedauert.

Auf Fördermittel haben die Verantwortlichen um Trägervereinschef Tobias Eilrich nur kurz vertraut, dann aber doch auf Eigenmittel und Spenden zurückgegriffen. Eine Fachfirma aus Schönebeck richtete das Feld hinter der Schule her. Deren Vertreter kickten den fußballverrückten Kindern gestern gleich noch einige Bälle zu. Auf dem Kunstrasenplatz kann nun dem Schulsport effektiv nachgegangen werden – Sprint- und Ausdauerstrecke, Weitsprunggrube, Fußballtore und Volleyballnetz gehören zur Ausstattung.

Nach dem symbolischen Scherenschnitt gab es kein Halten mehr. Die Kinder forderten lauthals: „Fußball!“

„Es gab vorher schon eine kleine Schulsportanlage“, sagte gestern Tobias Eilrich, aber die war „einfach verbraucht“. Eine Zeit lang hätte auch Naturrasen im Raum gestanden, aber der wäre aufgrund der hohen Fußballaffinität der Grundschüler vermutlich ohnehin nur eine „befristete Sache“ gewesen. Die Kinder selbst konnten es gestern kaum erwarten. „Fußball!“, forderten sie lautstark.

VON JENS HEYMANN

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