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Politisches Fest auf der Altperverstraße in Salzwedel

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Von: Jens Heymann

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Info- und Aktionsstände auf der Altperverstraße in Salzwedel beim Straßenfest
Entlang der Altperverstraße waren Info- und Aktionsstände aufgebaut worden. An manchen Häuserwänden prangten politische Botschaften. © Heymann, Jens

Im Alltag erscheint die Altperverstraße in Salzwedel immer ein wenig leer; zum politischen Straßenfest des „Aktionsbündnis Solidarisches Salzwedel“ am Sonnabend zog Leben ein. Nach dreijähriger Corona-Zwangspause öffneten sich viele Türen. Einzig das Wetter wollte nicht so recht; durch die Nässe wurden Hüpfburg und Kickertische nicht aufgestellt.

Salzwedel – Im Mittelpunkt stand ohnehin etwas anderes, nämlich der Gedanke einer Welt ohne Grenzen. „Brücken statt Mauern“ und „Das Recht zu gehen, zu kommen und zu bleiben“ prangten von Laken an den Hauswänden. Riadh Ben Ammar forderte, auf einer Kiste am Autonomen Zentrum stehend, das Recht auf Bewegungsfreiheit ein. Seine tunesische Heimat verglich er mit der DDR – keine Entwicklung, keine Ideen mehr. Die Zukunft solle sich jeder dort suchen können, wo er sie sieht, ließ sich sinngemäß an vielen Ständen auf der Altperverstraße nachlesen.

Eine politische Veranstaltung wie diese wurde natürlich gut abgesichert. Viele Ordner waren zu sehen; auch die Salzwedeler Polizei drehte in Zweierteams zwischen Umsonstladen und Flüchtlingshilfe ihre Runde.

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