Drei Fraktionen sprechen sich für Parkmöglichkeit aus

Plan: Autos auf dem Marktplatz in Salzwedel

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Das Parken vor dem Marktplatz ist bereits möglich, nun soll auch der Hauptbereich für Autos freigegeben werden. Die Verwaltung wird klären, wie genau dies umsetzbar ist.

Salzwedel. Von der CDU und der Fraktion SPD / Für Salzwedel gibt es schriftliche Anträge, die Linke erklärte am Dienstagabend beim Verkehrsausschuss mündlich, dass sie auch dafür sind: Damit besteht eine Mehrheit für die Idee, aus dem Markt- einen Parkplatz zu machen.

Auf Empfehlung des Bürgeramtsleiters allerdings zunächst vorübergehend auf unbestimmte Zeit. Damit bewahre sich die Hansestadt Flexibilität. Feste Bauten, wie eine Schranke, soll es darum nicht geben.

Kurz wurde auch über kostenloses Parken diskutiert. Die Stadtgeister und die Werbegemeinschaft wären dafür. Doch die Stadt braucht zum einen die Einnahmen und zum anderen soll Dauerparken verhindert werden. Die Verwaltung rechnet mit Gebühren von etwa 1000 Euro pro Monat, die Kosten für den Automaten von 8000 Euro wären somit nach acht Monaten wieder drin. Ab wann genau das Parken auf dem Markt möglich sein wird, wurde vom Ausschuss nicht festgelegt.

Die Verwaltung ist nun gefragt und soll genau klären, wie sich die Idee umsetzen lässt. Dabei geht es auch um die Frage, ob als Zufahrt der Bereich zwischen Bürgercenter sowie Volksbank geöffnet wird. Auch gilt es zu klären, ob eine Markierung nötigt ist. „Der Marktplatz steht von 365 geschätzte 335 Tage leer“, begründete Stadtrat Peter Fernitz, warum dort Autos erlaubt werden sollen. Im Raum steht noch, ob Anlieger den Bereich auch als Dauerparkplatz nutzen dürfen.

Dies ist für den Bereich vor dem Kulturhaus weiterhin nicht geplant. Die Schilder wurden angepasst, so dass nun für jeden das Verbot erkennbar sein dürfte. Außerdem gilt es, den Parkplatz hinter dem Gebäude bekannter zu machen. Und zwar mit Schildern und indem die Container versetzt werden. Denn dort sind Plätze, die kaum genutzt werden. So stehen bei Veranstaltungen teilweise bis zu 20 frei.

Neu sind kostenlose Parkmöglichkeiten an der Jenny-Marx-Straße. Und zwar von den Hausnummern 2 bis 4. Die Stadt hat vier Stellplätze bereits ausschildern lassen, die Markierung kommt noch. Zuvor wurde mit der Polizei und der PVGS geprüft, ob trotz des Parkens große Fahrzeuge durchkommen. Dabei habe es keine Probleme gegeben.

Von Christian Ziems

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