Treffpunkt an jedem Freitagabend

Pläne für die Zukunft: Kickerfreunde Salzwedel haben „Eskadron“ bezogen

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Ralf Klein (l.) macht zusammen mit Kickerfreunde-Chef Marco Heide im „Eskadron“ sauber. Freitag gab es dort eine Voreröffnungsfeier. Der Verein hat das Objekt seit 1. Juni von der Stadt gepachtet.

Salzwedel – Ein richtiges Eröffnungsfest soll noch kommen; am Freitagabend legten die Kickerfreunde Salzwedel bereits in kleiner Runde los. Zunächst putzten, schraubten und reparierten sie, während später am Abend gekickert wurde.

Freitags soll nun künftig Leben ins lange leer stehende „Eskadron“ am Salzwedeler Schwimmbad einziehen. Seit dem 1. Juni ist der rund 25 Mitglieder starke Verein offiziell Mieter.

Das Kickern soll Schwerpunkt bleiben, aber Vereinschef Marco Heide und seine Mitstreiter wollen, wenn die Zeit dafür reif ist, noch ein wenig weiter gehen und können sich daher auch die ein oder andere Kulturveranstaltung im Haus vorstellen – Lesungen, Unplugged-Konzerte, aber nichts „Fettes“, wie Marco Heide abwiegelt.

Vorerst wollen die Kickerfreunde in ihrem neuen Domizil heimisch werden. „Wir wollen im Sommer eine gewisse Regelmäßigkeit hereinbekommen“, drückt es der Vereinschef aus. Es gibt in den nächsten Wochen aber noch genug zu tun. Vor allem die Außenanlagen stehen auf der Liste der Salzwedeler.

Der Mietvertrag mit der Hansestadt laufe zunächst einmal über ein Jahr, informiert Marco Heide. Dies sei für beide Seiten zunächst das Beste. „Wenn es läuft, wovon wir ausgehen, streben wir einen unbefristeten Vertrag an“, blickt er auf das kommende Jahr voraus. Dann sei es auch einfacher, für Vereinsprojekte an Fördermittel zu kommen.

Ein Betätigungsfeld bleibt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Kickerfreunde sind in dieser Woche in der Comenius- und nächste Woche in der Lessing-Schule unterwegs. Während der Sommerferien wollen sie außerdem mit dem Schulhort und dem Mehrgenerationenhaus kickern. Wer als Einrichtung ebenfalls Interesse hat, kann sich bei Marco Heide melden oder freitags im „Eskadron“ vorbeischauen.

VON JENS HEYMANN

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