Pistolenschuss zum Schluss

Alex schießt versehentlich die Sekretärin an. Das Mobbing seiner Mitschüler trieb ihn in eine Lage, aus der er nur den Ausweg mit der Waffe sah.

cz Salzwedel. Die Salzwedeler Berufsschule wurde gestern zum Theater. Die Jugendlichen verfolgten gespannt die Aufführung von „Und dann kam Alex“ und sahen, wohin massives Mobbing führen kann.

Kinder und Jugendliche können sehr grausam sein. Hänseleien gehören wie das Abc zur Schule. Wohin Mobbing führen kann, bekamen am gestrigen Mittwoch 170 Mädchen und Jungen der Salzwedeler Berufsschule mit dem Theaterstück „Und dann kam Alex“ vor Augen gehalten.

Der 17-jährige Legastheniker Alex wird von Gleichaltrigen beschimpft, beklaut, geschlagen. Sein Vater trinkt, die Mutter geht fremd – er will weg von zu Hause, runter von der Schule. Aber da er minderjährig ist, kann er seinen Peinigern nicht entkommen. Sein Versuch, sich vor seinen Mitschülern zu beweisen, geht nach hinten los. Von Alex kursiert ein peinliches Video in der Schule. Das bringt das Fass zum Überlaufen. Mit einer Pistole stürmt der 17-Jährige in seine Schule, schießt die Sekretärin an und ... Ob er sich selbst richtet, bleibt offen.

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