39-Jähriger fährt zur Weltmeisterschaft nach Italien / „Ich freue mich tierisch“

Petri Heil für Heino Melzian

Norbert Tschenisch (l.), Vorsitzender des Angelsportvereins Salzwedel, und Heiko Marder (r.) verabschiedeten Heino Melzian mit einem dicken Petri Heil. Sie überreichten die Spenden, die etliche Privatpersonen und Firmen für den passionierten Angler zusammengetragen haben. Foto: Meineke

Salzwedel. „Das ist ein großes Ereignis für mich. Ich freue mich tierisch, dass ich dabei sein darf. “ Heino Melzian steht die Freude über seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Meeresangeln im italienischen Livorno ins Gesicht geschrieben. Dienstag gehts los.

Die deutsche A-Nationalmannschaft (fünf Angler und ein Coach) mit Melzan als Mannschaftskapitän wird gegen 24 weitere Nationen antreten.

Chancen auf einen vorderen Platz rechnet sich der 39-Jährige aus Peckensen allerdings nicht aus: „Dort wird mit ultrafeinen Montagen auf megakleine Fische geangelt“, erklärt er. Das sei für deutsche Angler ungewohnt. „Die Anrainer kennen sich damit besser aus“, weiß er. Geangelt werde auf Barben, Brassen und barschartige Fische. „Viele haben Stacheln“, muss Heino Melzian schmunzeln, denn genau deshalb wird er reichlich Pflaster und Desinfektionsspray dabei haben.

Auf die Frage, was einen erfolgreichen Angler ausmacht, sagt der 39-Jährige: „Das schnelle Umstellen auf neue Gegebenheiten wie Wetterwechsel oder andere Tiefen. Bestimmte Fische brauchen bestimmte Köder, da ist Fingerfertigkeit gefragt. Und die macht dann die Schnelligkeit aus.“

Dass Melzian mit der Nationalmannschaft nach Italien reisen kann, ist in erster Linie vielen Sponsoren zu verdanken, die vornehmlich aus dem Raum Diesdorf kommen. „Auch etliche Privatpersonen haben gespendet“, bedankt sich Heino Melzian, der auch auf die Unterstützung des Angelsportvereins (ASV) Salzwedel setzen kann.

Am Mittwochabend wurde der Peckensener im Angelshop Marder verabschiedet. Heiko Marder und Norbert Tschenisch (ASV) überreichten die gesamten Spenden (1325 Euro) in einem Briefumschlag und wünschten viel Petri Heil!

Von Ulrike Meineke

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