Perspektiven gefordert

Leere Stühle: Gastronomen aus der Altmark machen mit

Es gehe um Existenzen, mahnte Burghard Bannier, Inhaber des „Deutschen Hauses“ in Arendsee und Präsidiumsmitglied im Landesverband der Dehoga.
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Es gehe um Existenzen, mahnte Burghard Bannier, Inhaber des „Deutschen Hauses“ in Arendsee und Präsidiumsmitglied im Landesverband der Dehoga.

Altmark – Leere Stühle in den Innenstädten machten am Freitag bundes-, landes- und altmarkweit auf die prekäre Lage der Hoteliers und Gastronomen infolge der coronabedingten Schließungen aufmerksam.

In Magdeburg trugen etwa 20 Gastronomen die Branche symbolisch zu Grabe und hatten hierfür einen Sarg vor dem Landtag aufgebaut. Im Arendseer Strandbad machten sechs Vertreter aus dem Gastgewerbe auf ihre schwierige Situation aufmerksam. Neun Inhaber, die zehn Gaststätten repräsentierten, nahmen an der Aktion auf dem Gardelegener Rathausplatz teil. Und an der Aktion vor dem Stendaler Rathaus waren neben einheimischen Gastronomen weitere aus Havelberg, Tangermünde, Ziegenhagen und Büttnershof beteiligt. Weitere Aktionen im Land gab es unter anderem in Bitterfeld-Wolfen, Naumburg, Halle, Wernigerode und Wittenberg.

Die Branche fordert von der Politik einen Zeithorizont, wann mit Lockerungen zu rechnen ist. Die Dehoga will, dass zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe mit Behörden, Betroffenen und Wirtschaftskammern eingerichtet wird, um entsprechende Konzepte zu erarbeiten.

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