Bauausschuss gibt grünes Licht für Ausweiten des Gewerbegebietes Gerstedter Weg

Paradiesfrucht plant Westerweiterung

Die Paradiesfrucht (Mitte unten) plant eine Westerweiterung des Unternehmens am Gerstedter Weg.
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Die Paradiesfrucht (Mitte unten) plant eine Westerweiterung des Unternehmens am Gerstedter Weg.

hob Salzwedel. Die Paradiesfrucht GmbH plant schon seit längerer Zeit eine Erweiterung ihres Standortes am Gerstedter Weg. Das hat die Firma bereits vor einiger Zeit mit Masterplan 2025 vorgestellt. Dieser sieht vor, nach Westen über eine Erdgastrasse hinaus zu bauen.

Der städtische Bauausschuss gab für das Vorhaben am Montag während seiner Sitzung grünes Licht.

Zuvor hatte Planer Nils Funke noch einmal Details erläutert. So auch jenes, dass Gutachter festgestellt haben, dass es für Anwohner keine erhöhten Belastungen geben wird. Einzig im Böddenstedter Wohngebiet Wohrsberg werde der Schallorientierungswert um zwei Dezibel überschritten. Dies komme durch das neue Tiefkühllager, das die Paradiesfrucht bauen will, erläuterte Funke. Er machte zugleich deutlich, dass es sich nicht um eine festgelegte Schallschutzgrenze handele, sondern nur um einen Orientierungswert.

Paradiesfrucht will laut Masterplan mehrere neue Produktionsanlagen bauen und insgesamt etwa 20 Millionen Euro investieren. Ein Ziel sei auch, die Gefriertrocknung unterschiedlicher Produkte wie Früchte, Fleisch, Shrimps und Snacks zu trennen, wie Geschäftsführer Bernd Wiesner der AZ erläutert hatte.

Weiter erinnerte Nils Funke daran, dass der Plan zur Erweiterung des Gewerbegebietes Gerstedter Weg bereits von 1996 stammt. Er habe diesen nun entsprechend der neuen Lage angepasst. Ausgleichsmaßnahmen seien südlich des Gewerbegebiets entlang der Dumme vorgesehen.

Die nördlich von Paradiesfrucht im Plan eingetragenen Straßen seien gegenwärtig lediglich Fantasie. Diese würden bei weiteren Unternehmensansiedlungen angepasst, so der Fachmann. Und wies auf einen national bedeutenden trigonometrischen Punkt hin, um den 30 Meter herum nicht gebaut werden darf. Denn dieser gehört zum deutschen Festpunktnetz.

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