„Altmark-Experten“ holen Sieg / Einziges Team mit eigenem Lindenberg-Double

Den Panik-Cup gabs von Udo

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Lindenberg-Double Torsten Muck (v.l.), „Altmark-Experten“-Manager Dirk Apel, Alt-Rocker Udo Lindenberg und die erfolgreiche Mannschaft aus der Altmark feierten auf dem Kreuzfahrer „Hanseatic“ ihren Sieg beim Panik-Cup 2018.

Altmark / Hamburg. Die „Altmark-Experten“ haben den 1. Platz beim 11. Panik-Cup mit Udo Lindenberg gewonnen. Diese private Familien-Benefizveranstaltung unterstützt die Benita-Quadflieg-Stiftung, die Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen und frühkindlichen Traumata hilft.

Eines der Projekte ist die „Initiative Papilio“ von Udo Lindenbergs Schwester Inge, die sich um Betroffene der sogenannten Schmetterlingskrankheit kümmert.

Gegründet hatte Dietmar „Diddimatic“ Remus, der Wagenmeister von Udo Lindenberg, den Panik-Cup vor zehn Jahren. Udo selbst tritt dabei als Schirmherr auf. Altmärkische Lindenberg-Fans um den Salzwedeler und Organisator Dirk Apel hatten den Panik-Cup besucht, waren begeistert und sind nun schon seit fünf Jahren mit einer eigenen Mannschaft aktiv dabei. Acht bis zehn zusammengewürfelte Amateur-Fußball- und zwei reine Damenteams spielen beim Panik-Cup, die Altmärker hatten auch schon einen dritten Platz errungen. Diesmal kickten die Mannschaften im HSV-Nachwuchsleistungszentrum in Hamburg-Norderstedt. Die „Altmark-Experten“, die der Kakerbecker Torsten Muck vor zehn Jahren gegründet hat, holten sich diesmal den Sieg. Muck ist zudem als Lindenberg-Double bekannt. Und trat auch während der Siegerehrung mit dem Star zusammen mit Wechselgesang auf. Gefeiert wurde der Sieg der „Altmark-Experten“ auf dem Luxusliner „Hanseatic“, der dafür vier Stunden lang mit den Altmärkern und Udo Lindenberg im Hamburger Hafen kreuzte.

Im vergangenen Jahr kamen beim Panik-Cup fast 40 000 Euro zusammen. „Wir rechnen diesmal mit etwa der gleichen Summe“, sagte Dirk Apel im AZ-Interview. Und begründet das Engagement der Altmärker: „Weil wir anderen Menschen gerne helfen, denen es nicht so gut geht.“

Von Holger Benecke

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