„Das läuft wie ein Länderspiel“

Ortsbürgermeister Wolfgang Kappler blickt auf die neue Siedlung

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Dort entsteht in Chüttlitz die neue Siedlung „Stadtfeld“. 24 Eigenheimplätze sind vorhanden, die Erschließung läuft.

Chüttlitz – Ob Trink- und Abwasserleitung, Strom- und Gasanschluss – alles ist bereits verlegt. Und: Es gibt schon die ersten Familien, die in Chüttlitz auf dem neuen Baugrund ihr Eigenheim errichten. „Stadtfeld“ heißt die Siedlung, die entstehen soll.

Bis August sollen auch das Straßenpflaster und der Rest komplett fertig sein.

Der Fußweg zum „Stadtfeld“ soll demnächst gepflastert werden. Das wurde bereits vor 20 Jahren geplant.

„Wir sind voll im Zeitplan“, blickt Chüttlitz‘ Ortsbürgermeister Wolfgang Kappler auf das Bauprojekt. „Das läuft wie ein Länderspiel“, freut er sich. Insgesamt entstehen durch die neue Siedlung „Stadtfeld“ 24 weitere Grundstücke in Chüttlitz. Diese liegen im Grünen, wie der Ortsbürgermeister betont. Und: Nicht nur das, auch der Weg zum Zentrum des Ortes ist ein kurzer. „Wir hatten schon vor 20 Jahren alles soweit geplant, dass die Bewohner schnell zum Ortkern gelangen können“, schildert Bauleiter Josef Barisch. Der Fußweg zwischen „Stadtfeld“ und Alter Stadtweg existiert bereits, muss aber noch gepflastert werden. Allerdings will Wolfgang Kappler mit den Anwohnern vorher sprechen, die direkt am Fußweg wohnen, da deren Hecken durch das Ausheben des Bodens mit einem kleinen Bagger beschädigt werden könnten.

Der Baufortschritt der Siedlung Stadtfeld in Chüttlitz geht mit großen Schritten voran. Ortsbürgermeister Wolfgang Kappler (r.) und der Bauleiter Josef Barisch treffen sich jeden Donnerstag zur Baustellenvisite.


Ein Punkt, der Kappler ein Dorn im Auge ist, sind die verlegten Glasfaserkabel. „Hier in der neuen Siedlung wurden neue Leitungen der Telekom verlegt, allerdings wird der Rest von Chüttlitz nicht auf Glasfaserkabel umgerüstet“, ärgert sich der Bürgermeister. Dies empfindet er als ungerecht. In einer Entfernung von gerade einmal zehn Metern liegen zwei Technologien – Kupferkabel und Glasfaser. Und obwohl Kappler bei dem Thema die Stirn runzelt, bleibt er realistisch: „Wir haben in unserem Ort mit 100 Megabit pro Sekunde schon gutes Internet.“

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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