Kurse in der Altmark sollen besser ausgeschildert werden / Initiativen aus Salzwedel

Orientierungslose Radfahrer

Freie Fahrt auf dem Altmarkrundkurs. Während Sturmschäden inzwischen beseitigt wurden, mangelt es an Schildern. Foto: Archiv/cz
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Freie Fahrt auf dem Altmarkrundkurs. Während Sturmschäden inzwischen beseitigt wurden, mangelt es an Schildern.
  • VonChristian Ziems
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Altmark. Touristen kommen immer öfter auf zwei Rädern in die Altmark. Doch sie machen nicht nur positive Erfahrungen. Probleme gibt es aufgrund fehlender Beschilderung. Dieses Thema soll angegangen werden, wie nicht nur Landrat Michael Ziche im Kreistag betonte.

Konkret geht es dabei zum Beispiel um den Altmarkrundkurs. Dieser habe außerhalb der Region einen Bekanntheitsgrad, ist aber nicht überall als solcher erkennbar.

In der Salzwedeler Innenstadt gibt es keine Hinweise auf den Altmarkrundkurs. Das will der Marketingausschuss ändern und Gespräche mit dem Kreis führen. Es könnte eine Kooperation geben. Ideen über die Grenzen der Kommunen hinaus gibt es einige. Denn der Rundkurs führt manchmal knapp an Orten vorbei, die auch etwas zu bieten haben. Doch Fremde wissen das nicht. Hinzu kommt eine zum Teil mangelhafte Infrastruktur. Dazu gehört nicht nur feiner Sand, auf dem es sich schlecht fahren lässt. Während Radler von Salzwedel auf einem Weg entlang der Bundesstraße 190 gut nach Arendsee bis zum Ortsteil Leppin kommen, ist dann Schluss. Das Radeln auf der viel befahrenen Bundesstraße weiter in Richtung Seehausen kann als lebensgefährlich eingestuft werden. Doch diese Lücke verhindert, dass Touristen auf zwei Rädern bequem vom Elberadweg in Richtung westliche Altmark gelangen.

Von Christian Ziems

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Informationen zum Altmarkrundkurs gibt es übrigens hier.

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