Schülerferienticket geht in die 20. Runde / Jeden Mittwoch Aktionstag

Ohne „Taxi Mama“ auf Tour

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Die Arendseerin Elena Pasniceanu ist in diesem Jahr das Werbegesicht für das Schülerferienticket. Ronald Lehnecke (v.l.), Erhard Prehm und Andreas Müller hoffen, dass viele Schüler das Ticket nutzen.

Salzwedel. In den Sommerferien ständig unterwegs sein, von einer Stadt in die nächste fahren ohne dabei auf „Taxi Mama“ angewiesen zu sein – das ermöglicht das Schülerferienticket zum 20. Mal.

Als Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel am Wochenende in Köthen den Startschuss für das Schülerferienticket gab, war auch die Arendseerin Elena Pasniceanu dabei. Die 17-Jährige gehört in diesem Jahr zu den Models für das Ticket. Zwischen dem 11. Juli und 26. August können Vollzeitschülerinnen und -schüler bis vor Vollendung ihres 23. Lebensjahres das Ticket nutzen. Der Preis beträgt wie im vergangenen Jahr 24 Euro. Die Kinder und Jugendlichen können damit nicht nur in ganz Sachsen-Anhalt mit Bus und Bahn umherfahren. Das Ticket gilt auch in einige Nachbarregionen wie Uelzen oder Wolfsburg oder einige Regionen in Sachsen. Ebenso ist in diesem Jahr wieder eine Fahrt nach Berlin drin, wobei die Rückfahrt nicht am gleichen Tag erfolgen muss.

Eine Neuigkeit ist in diesem Jahr, dass es zu den Gutscheinen künftig nicht nur einen Aktionstag gibt, sondern an jedem Mittwoch einen.

„Sonst sind einige Nutzer vielleicht an dem Mittwoch gerade im Urlaub und verpassen das“, erklärt Andreas Müller von der PVGS. Die Überraschungsaktionen finden sich jeweils kurz vorher im Internet unter www.sft-sachsen-anhalt.de.

Auf eine weitere Aktion macht Müller aufmerksam: Bei einem Fotowettbewerb gibt es viele Preise zu gewinnen. „Außerdem eignet sich das Ticket als Geschenk für ein gutes Zeugnis“, weiß Müller. Auf jeden Fall sei es ratsam, das Ticket gleich zu Beginn der Ferien zu kaufen. Der begehrte Ferienfahrschein ist in den Bussen, der Tourist-Info Gardelegen und einigen Reisebüros erhältlich. Der Trend, dass mehr Schüler das Ticket nutzen, ist landesweit und auch im Altmarkkreis zu spüren. „Bei uns hat sich die Zahl von 591 in 2013 auf 654 in 2014 erhöht“, freut sich PVGS-Geschäftsführer Ronald Lehnecke.

Von Birte Grote

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