Nils I. bat zum Ball

Stadtmajor Manfred Walden (v.l.), Oberbürgermeisterin Sabine Danicke und 1. Gildemeister Dietmar Reichardt begrüßten die Majestäten zum 20. Gildeball.

Salzwedel – Von Holger Benecke. Es war der 20. Gildeball, zu dem die Salzwedeler Schützen am Sonnabend zahlreiche Gäste aus der Altmark und Niedersachsen im Kulturhaus empfingen. Und wieder einmal boten die Hansestädter ein rauschendes Fest.

Doppelter Grund zum Feiern: Es war der 20. Gildeball, und auch die Kasse stimmt. Das Minus im vergangenen Jahr – entstanden durch Arbeiten am Schützenhaus – ist wieder ausgeglichen. Die Gildemitglieder hatten gespendet. 1. Gildemeister Dietmar Reichardt dankte der Schützenschaft für das Zusammenstehen.

Zum 20. Gildeball waren knapp 200 Gäste ins Kulturhaus gekommen. Traditionell gab es für jede Dame eine rote Rose – überreicht von Hans-Jürgen Kassuhn. Stadtmajor Manfred Walden begrüßte nach dem Einmarsch der Königspaare – darunter Kreis-König Gero Kölle – die Gilden und Vereine aus Arendsee, Steinitz, Uelzen, Wallstawe und Woltersdorf sowie die Marinekameradschaft Salzwedel.

Staatssekretär Jürgen Stadelmann bedauerte in seinem Grußwort, dass sich so wenig Stadträte sehenlassen: „Da sollte doch eine stärkere Verbindung zu unserer Gilde sein.“ Oberbürgermeisterin Sabine Danicke – mit ihr kam erstmals in der Gildegeschichte eine Frau als Stadtoberhaupt und als Oberbürgermeisterin zu den Schützen – pries das Erreichte nach „zwei Jahrzehnten Wiederaufbau eines renommierten Vereins“ und strich dabei das seit 536 Jahren währende Engagement der Bürger-Schützen für die Stadt heraus.

Mit Andreas Schenker und Band stand diesmal erneut eine andere Kapelle auf der Bühne, und mit ihren Show-Einlagen gefielen die Disco-Spatzen aus Osterburg. Nach Hochzeitssuppe und opulentem warm-kalten Buffet, das von Einar Krauses Team serviert wurde, begann der Tanz. König Nils I. hatte zuvor bereits seinen Schützen gedankt. Nun führte Nils Krümmel seine Gattin Sabine zum Eröffnungsreigen. Es schlossen sich alle Königspaare, der Gilderat und dann sämtliche Gäste an. Und auch die 20. wurde wieder eine rauschende Ballnacht.

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