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Neujahrsempfang mit anschließenden Vorträgen im Gemeindehaus St. Georg in Salzwedel

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Von: Armon Böhm

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Pfarrer Joachim Thurn in der St.-Georg-Kirche
Zwei Jahre ist es bereits her, doch nun konnte die Kirchengemeinde in St. Georg endlich wieder einen Neujahrsempfang abhalten. Im Anschluss zum Gottesdienst folgten noch Mittagessen und einige Vorträge. © Böhm, Armon

Nach zwei Jahren konnte in der St.-Georg-Kirche wieder ein Neujahrsempfang stattfinden. Anschließend gab es noch einige Vorträge, darunter von Architektin Doreen Dalgahn über ein Vorhaben an der Kirche in Pretzier.

Salzwedel – In der St.-Georg-Kirche in Salzwedel konnte nach nun zwei Jahren coronabedingter Pause das neue Jahr wie gewohnt mit einem Neujahrsempfang zelebriert werden. Auf den Gottesdienst am Sonntagvormittag folgte ein gemeinsames Mittagessen im Gemeinschaftshaus. Anschließend gab es noch einige Vorträge: darunter die Vorstellung eines Bauvorhabens an der Kirche in Pretzier von Architektin Doreen Dalgahn aus Arendsee.

Die Glocken hallten durch die Straßen und die Kirche in St. Georg füllte sich mit Gemeindegliedern. Pfarrer Joachim Thurn leitete die Besucher durch den Gottesdienst. Psalmen wurden gesungen, Orgelmusik wurde gespielt und natürlich wurde auch gepredigt. Ebenfalls stellte der Pfarrer die Jahreslosung von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen vor. Diese lautet für 2023: Genesis 16, 13 „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Die kleinen Kirchengänger hatten einen Kindergottesdienst mit Diakonin Holle Huygen.

Doreen Dalgahn im Gemeindehaus St. Georg
Arendseer Architektin Doreen Dalgahn (stehend) erzählte von ihrem Bauvorhaben an der Kirche in Pretzier. Ein Gemeindehaus oder ein Anbau soll her. © Böhm, Armon

Anschließend konnten sich dann alle im Gemeindehaus neben der Kirche mit Kartoffelsalat, Würstchen oder auch vegetarischen Frikadellen stärken. Natürlich durften Kaffee und Nachspeisen auch nicht fehlen. Gesättigt ging es dann in die Vorträge, wobei Doreen Dalgahn, eine freie Architektin aus Arendsee, mit ihrem Bauvorhaben für die Kirche in Pretzier den Anfang machte.

Die Pretzierer Kirche könne aufgrund ihrer Lage zu einem wichtigen Zentrum werden. Doch fehlende Sanitäranlagen, Garderoben, ein fehlender Gemeinderaum sowie eine Teeküche und vieles mehr verhindere dies aktuell. Die Arendseer Architektin soll also mit einem Bauvorhaben Abhilfe schaffen. Doch auch da gibt es ein großes Hindernis: Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Arbeitsmodell Kirche Pretzier
Ein Arbeitsmodell veranschaulichte die Pläne. Die Einzelteile können beliebig platziert werden. © Böhm, Armon

Der ursprüngliche Plan für eine „Kirche in der Kirche“ mit großen Glasscheiben musste also gestrichen werden. Es blieben laut Dalgahn noch zwei Optionen: ein Anbau oder ein eigenständiger Komplex. Wobei besonders für Zweiteres wenig Platz sei. Egal was es wird, die Grundstruktur stehe schon einmal fest. Das Gemeindehaus soll aus Holz, es soll nachhaltig und in der Form eines eucharistischen Fisches sein. Mit einer Baugenehmigung rechne die Arendseer Architektin erst zu Beginn 2024.

Jost Fischer, Vorsitzender des Kirchengemeinderates St. Georg, sprach anschließend über das vergangene und Ziele für das neue Jahr. So wolle man Turmkugeln an die Kirche anbringen, die jeder befüllen könne. Holle Huygen berichtete wiederum über ihre Arbeit mit Kindern und Familien sowie über ihre Pfadfinderarbeit mit ihrem Stamm „Tom Bombadil“. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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