Letzter Abschnitt der Neutorstraße muss stabilisiert werden / Rollstuhlgerechter Gehweg

Neue Piste mit Zementschicht

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An der Neutorstraße wird es auch künftig auf 70 Metern sehr eng bleiben. Um die Infrastruktur zu verbessern, soll neben der Fahrbahn der Gehweg erneuert werden.

cz Salzwedel. Anfang Januar sollen die Baufahrzeuge an der Neutorstraße anrücken. Diese wird von der Westermarktstraße bis zum Tiburtiusgraben auf Vordermann gebracht. Sorgen bereitet allerdings der Baugrund.

Um eine stabile Straße zu bekommen, soll eine 20 Zentimeter starke Zementschicht ins Erdreich. Beim Bau- und Verkehrsausschuss ging es auch um das Problem mit der Einengung. Diese wird bleiben, allerdings gibt es überfahrbare Bordrinnen. Auch die Gehwegsteine sollen stabiler sein als üblich.

Denn für Kraftfahrer wird es auf einer Länge von 70 Metern weiterhin eng. Die Fahrbahnbreite beträgt an der schmalsten Stelle nur 4,25 Meter. Dies lässt sich nicht ändern, da dort Häuser stehen. Außerdem muss beim Bau darauf geachtet werden, dass es sich um einen denkmalschgeschützten Bereich handelt. So kommen die gleichen historisch angelehnten Straßenlampen wie an der Schmiedestraße zum Einsatz.

Da auch die Gehwege Teil des Bauprojektes sind, wird an Rollstuhlfahrer gedacht. Der Gehweg wird an der schmalsten Stelle immer noch 1,05 Meter breit sein. Doch dies hat Konsequenzen. Durch die Enge wird es auf einer Breite von etwa zwei Häusern nur einseitig gebaut. Gegenüber dem Gehweg wird es nur noch einen schmalen Schutzstreifen geben.

Die Bauzeit soll zwischen fünf und sieben Monaten liegen. Es kann aber zu Verzögerungen kommen, da Archäologen nach historischen Schätzen in der Erde suchen werden. Übrigens wird auch ein Leerrohr für künftiges Breitband verlegt.

Stadtrat Lothar Heiser brachte in Sachen Umleitung die Altperverstraße ins Spiel. Diese könnte während der gesamten Bauzeit für beide Fahrtrichtungen geöffnet werden.

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