Zweckverband will „noch besucherfreundlicher“ werden

Neue Karten für die BUGA

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Arendsee / Havelberg. Der BUGA-Zweckverband kämpft um das große Ziel, die 1,5-Millionen-Besuchermarke bis Oktober zu erreichen. Angesichts der aktuellen Zahlen ein anspruchsvolles Unterfangen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Zweckverband neue Eintrittskarten vorgestellt. Das, was der Chef des Arendseer Tourismusvereins Gebhard Wolf vor Wochen kritisierte, scheint Gehör gefunden zu haben. Wolf hatte die 20-Euro-Karte, die zum einmaligen Besuch aller fünf BUGA-Standorte gilt, als besucherunfreundlich bezeichnet. Er forderte, dass die Karte zum fünfmaligen Besuch – egal welchen Standortes – berechtigt (die AZ berichtete).

Der BUGA-Zweckverband hat mit einer Erweiterung des Kartenangebotes für die Besucher der Bundesgartenschau 2015 Havelregion auf die Situation reagiert. Wie bei Bundesgartenschauen auch bisher üblich, so heißt es, wurde die Einführung einer Halbzeit-Dauerkarte beschlossen: Sie kostet 45 Euro und ist auch mit abgestuften Preisen als ermäßigte Karte, als Feierabendkarte und Kinderkarte erhältlich. BUGA-Besucher können nun die verbleibenden Tage bis zum 11. Oktober nutzen, um möglichst oft und unkompliziert die BUGA zu besuchen. Die Halbzeit-Dauerkarte gibt es ab dem 17. Juli.

Zudem wurde vom Zweckverband auch ein so genanntes BUGA-Mini-Ticket eingeführt. Das Ticket gilt ab 17. Juli für einen Tagesbesuch von einer der fünf BUGA-Städte nach freier Wahl und kostet 12 Euro. Dieses Ticket ergänzt das bisherige Angebot der 20-Euro-Karte, die zum Besuch aller fünf BUGA-Stätten genutzt werden kann.

„Mit diesen neuen Karten sind wir insgesamt noch besucherfreundlicher aufgestellt. Damit kommen wir beispielsweise den Wünschen vieler Bewohner der Region nach, die ihre Wochenendgäste vorzugsweise und kurzfristig vor allem in die BUGA-Parks mitnehmen wollten, die vor ihrer Haustür zu finden sind“, heißt es beim Zweckverband. Auch Durchreisende könnten nun zugreifen und sich spontan den einen oder anderen BUGA-Park ansehen, heißt es weiter.

Von Harry Güssefeld

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