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Wachstum bei Paradiesfrucht: Neue Jobs in Immekath

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Von: Jens Schopp

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Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (l.) besuchte gestern das Werk von Paradies-Frucht in Salzwedel. Geschäftsführer Bernd Wiesner führte durch die Produktion. Foto: js
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (l.) besuchte gestern das Werk von Paradies-Frucht in Salzwedel. Geschäftsführer Bernd Wiesner führte durch die Produktion. © Schopp

Salzwedel / Immekath. Die Paradiesfrucht GmbH in Salzwedel bleibt auf Wachstumskurs. Startete das Unternehmen für Gefriertrocknung für Obst und Gemüse vor 14 Jahren mit 24 Mitarbeitern am Standort, so arbeiten an der Bergener Straße mittlerweile 225 Menschen.

„Für das kommende Jahr streben wir die Marke von 300 Beschäftigten an“, sagte Geschäftsführer Bernd Wiesner.

Er hatte gestern Morgen Besuch von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). Der sparte ob der stetigen Entwicklung von Paradiesfrucht in Salzwedel dann auch nicht mit Lob: „Das zeigt, dass sich auch im ländlichen Raum etwas entwickeln kann.“

Entwicklung gibt es auch für den Paradiesfrucht-Ableger in Immekath. Im Mai 2016 hatte Aryzta, Mutter der Tiefkühl-Großbäckerei Fricopan, mitgeteilt, das Werk in Immekath zu schließen. Mehr als 500 Beschäftigte verloren ihre Jobs. Es soll aber wieder neues Leben in die Hallen einziehen. Im kommenden Jahr soll in Immekath wieder produziert werden, kündigte Wiesner an. Er rechne mit 60 bis 70 neuen Arbeitsplätzen, die im Klötzer Ortsteil entstehen könnten. Vier Trockner sollen zunächst installiert werden. Erste Mitarbeiter, die sie bedienen sollen, werden aktuell im Salzwedeler Werk trainiert, berichtete der Geschäftsführer.

Bereits jetzt arbeiteten zehn Mitarbeiter im Paradiesfrucht-Lager in Immekath. Dort nutzt das Unternehmen 8000 von 12.000 Stellplätzen. „Mit dem Immekather Werk werden wir unseren Umsatz weiter steigern“, so Bernd Wiesner.

Von Jens Schopp

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