Berliner Firma Dns-Net wird Partner des Breitband-Zweckverbands / Telekom baut ebenfalls aus

Netzbetreiber für die Altmark

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Schnelles Internet ist auf dem Land Mangelware. Für die Altmark hat sich nun eine Netzbetreiberfirma gefunden.

Altmark. Der Breitbandausbau in der Altmark soll vorangehen: Das Berliner Unternehmen Dns-Net ist als Netzbetreiber ausgewählt worden und will nun gemeinsam mit dem Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) den Internetausbau in bisher unterversorgten Gebieten der Altmark übernehmen.

Gleichzeitig hat die Telekom angekündigt, bis 2017 alle nicht breitbandfähigen Netze in Sachsen-Anhalt komplett durch V-DSL2 zu ersetzen. Neben der Telekom haben auch weitere Unternehmen zugesagt, für mehr 50-Mbit-Anschlüsse zu sorgen.

Die Landesregierung hat während ihrer gestrigen Sitzung in Magdeburg ihre Förderrichtlinien aktualisiert. Wo sich der Netzausbau für Unternehmen nicht lohnt, können öffentliche Gelder fließen. So heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei: „Gefördert wird der Breitbandausbau wie bisher durch den Ausgleich der Wirtschaftlichkeitslücke. Daneben können auch die Investitionen von Kommunen oder Zweckverbänden in eigene Passivnetze bezuschusst werden.“ Bedeutet also, dass der ZBA Gelder vom Land für seine Zwecke erhalten könnte.

Von Jens Heymann

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