Eispartys auf gefluteter Wiese bleiben in Salzwedel weiterhin Wunschträume

Neidvolle Blicke nach Osterburg

In Osterburg gibts Eispartys auf einer gefluteten Wiese – in Salzwedel nicht. Foto: O. Heymann

mei Salzwedel. Was anderswo geht, geht in der Hansestadt nicht. Während in Osterburg wieder eine Wiese am Biesebad geflutet wurde und dort Eispartys gefeiert werden, wird es in Salzwedel auch in diesem Jahr keine gespritzte Eisfläche geben.

Das bestätigte das Marketingamt gestern auf Nachfrage.

Einen einzigen Versuch gab es in Salzwedel – im Januar 2010 ließ die Stadt am Güterbahnhof eine Eisfläche spritzen, die sich binnen kurzer Zeit in eine Huckelpiste verwandelte. Inklusive Kühlanlage, damit das Eis auch bei leichten Plusgraden Bestand hat, kostet so eine Fläche laut Bauamt rund 60 000 Euro.

Während die Kinder in Osterburg auch in den Ferien Schlittschuh laufen können und die Eispartys Hunderte anlocken, hapert es in Salzwedel nach wie vor an einem „ordentlichen und konstanten Betrieb“, wie Oberbürgermeisterin Sabine Danicke erklärte. Wenn das Areal für eine Eisbahn nicht ausgekoffert und mit einem Kühlsystem versehen wird, bringe das nichts. Und 60 000 Euro seien in der Konsolidierungsphase der Stadt, die bis 2018 dauern kann, einfach nicht drin. Schon gar nicht für so ein kurzweiliges Vergnügen.

In Osterburg klappt das Eisvergnügen übrigens ohne Kühlanlage. Organisiert wird es vom dortigen Wirtschaftsinteressenring, das Pendant zur Salzwedeler Werbegemeinschaft.

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