Liestens Osterfeuerplatz noch immer Schauplatz illegaler Müllentsorgung / Betonfundamente als Idee

Nächste Abwehrmaßnahme soll kommen

+
Erdwall, Steine, Seil und Hinweisschild: Die Liestener haben so einiges unternommen, um den Osterfeuerplatz gegen illegales Abladen zu sperren. Doch es scheint noch nicht zu reichen. 

hey Liesten. Zweimal Bauschutt sei auf dem Liestener Osterfeuerplatz abgeladen worden, trug Werner Schulz jüngst dem Ortschaftsrat vor. Unbekannte hätten dazu die Pfähle mit dem Absperrseil herausgezogen und später wieder hineingesteckt.

„Das muss richtig zugemacht werden“, fordert Werner Schulz als Konsequenz.

Ortsbürgermeister Ulrich Keitel schlug daraufhin vor, illegales Eindringen mit massiven Betonfundamenten zu verhindern. „Der Wall ist nach wie vor eine gute Sache“, verteidigte er die bisherigen Maßnahmen. Es sei mit dem Müllabladen nicht mehr so schlimm wie noch vor einigen Jahren. Der Osterfeuerplatz müsse zudem bis zum 1. Juni beräumt sein, nannte Keitel eine Frist seitens der Stadtverwaltung.

Der Erdwall wurde vor zwei Jahren aufgeschüttet, nachdem die Müllentsorgung vor allem 2015 akut geworden war. Die Erde dafür stammt aus der damals sanierten VKWA-Klärgrube an der Straße nach Königstedt. Der Wall ist mittlerweile zugewachsen und hat sich optisch an die Umgebung angepasst.

Auch in benachbarten Dörfern – etwa Königstedt und Pretzier – hat sich die Idee eines abgeriegelten Oster- bzw. Maifeuerplatzes durchgesetzt, kombiniert mit begrenzten Öffnungszeiten für das Anliefern geeigneter Holzabfälle.

In Liesten hatte es zuvor auch andere Vorschläge gegeben. So beispielsweise Feldsteine oder ein Zaun. Der heutige Erdwall ist dann schnell entstanden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare