Wilde Deponie zwischen Schule und Bushaltestelle ist ein Dorn im Auge

Mitten in der Stadt wird verklappt

müll
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Ganz in der Nähe der Bushaltestelle beginnt der unter Büschen und Bäumen verborgene Deponieberg, der ständig wächst. In Masse wurden dort Gartenabfälle verkippt.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Die wilde Deponie am Regenrückhaltebecken an der Salzwedeler Thälmannstraße nimmt immer größere Formen an. Unter den Büschen und Bäumen zwischen Lessing-Sekundarschule, Kleingartenanlage und der Straße türmen sich vorwiegend Grünschnittreste und Erde.

Doch hinter diesen Wall aus Gartenresten wird auch Hausmüll aller Couleur geschmissen. Selbst Altreifen finden sich am Abzugsgraben des Regenrückhaltebeckens. Spaziergänger, die dort auch gern mit ihren vierbeinigen Begleitern unterwegs sind, sind die Zustände auf dem Areal schon lange ein Dorn im Auge.

Angst um Kinder und Hunde

Denn unter den Büschen rings um den verschilften Teich wird seit Jahren immer wieder verkippt, was das Zeug hält. Zumal die Müllhaufen auch nicht gleich auffallen, denn das Terrain ist gut bewachsen. Die Befürchtung, dass das Gelände immer mehr verkommt, ist groß. „Ich habe immer Angst, dass sich mein Hund etwas eintritt“, ärgert sich eine Spaziergängerin, die dort des Öfteren unterwegs ist. Eigentlich, um die Natur zu genießen. Sie ist sehr besorgt: „Oder noch schlimmer, wenn die Schulkinder, die hier auf ihren Bus warten und spielen, sich verletzen.“ Denn Plastik- und Elektroschrott wie Flaschen liegen herum und verschandeln nicht nur die Natur, sondern bergen ein hohes Verletzungsrisiko.

Hinter dem Berg landet inzwischen bereits Hausmüll jeglicher Art in der Natur.

Aufräumaktionen hat es rund um das Regenrückhaltebecken in den vergangenen Jahren bereits einige gegeben. Doch meist kamen die wilden Müllverklapper schon nach kurzer Zeit wieder, um dort illegal ihre Abfälle und ihren Müll zu entsorgen. Doch langsam macht das Gelände vom Ausmaß her einer offiziellen Deponie Konkurrenz.

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