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Salzwedel: Städtische Wohnungsbaugesellschaft schließt Zwei-Millionen-Projekt ab

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Von: Holger Benecke

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Großzügig geschnittene Räume: In der 3. Etage wurden jeweils zwei Wohnungen zu einer rund 125 Quadratmeter großen Familienwohnung zusammengelegt. © Benecke, Holger

Rund zwei Millionen Euro hat die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft in den Rückbau und die Modernisierung der Lindenallee 3 bis 11 gesteckt. Nur 129 000 Euro davon wurden mit Stadtumbau-Fördermitteln bezahlt. Der Geschäftsführer des leistungsstarken und gesunden Unternehmens, Christian Märtens, plant, in den kommenden Jahren weitere Plattenbauten auf Vordermann zu bringen.

Salzwedel - So sollen im kommenden Jahr die Lindenallee 13 bis 19 und im Folgejahr die Lindenallee 21 bis 27 drankommen, blickt Märtens voraus. Gegenwärtig ist er froh, dass die Arbeiten an der 3 bis 11 vor Weihnachten fast abgeschlossen sind: „Unsere Mieter hatten lange genug unter der Baustelle zu leiden.“

Diese waren im Bestand geblieben, heißt: Während des Rückbaus der oberen drei Geschosse und dem Ausbau der 3. Etage sind 17 der Altmieter in den beiden unteren Geschossen wohnen geblieben. Und auch bei ihnen wurde die Heizung saniert. Im ganzen Block wurden auch gleich Leerrohre für Glasfaserkabel eingezogen, hofft der Geschäftsführer, dass die Avacon Connect im kommenden Jahr mit der Verkabelung beginnt.

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Es gibt ein Dusch- und ein Wannenbadezimmer. © Benecke, Holger

Von den einst 60 fünf Zwei-, 25 Zwei- bzw. Drei- und 30 Drei-Raum-Wohnungen der DDR-Platte aus dem Jahr 1983 sind nun 25 Wohnungen geworden. Geblieben sind jeweils fünf Zwei- bzw. Zwei- oder Drei-Raumwohnungen. Neu sind zehn Familienwohnungen im 3. Stock mit rund 125 Quadratmeter als Vier-, Fünf- oder Sechs-Raum-Wohnungen.

„Für alle haben wir bereits Interessenten“, freut sich Märtens, mit der Idee der Familienwohnungen dem Leerstand entgegenzutreten. Die Schnitte der Familienwohnungen sind großzügig und jeweils dem Bedarf (Anzahl der Kinder) angepasst. So gibt es zwei Bäder (Dusche und Wanne) bzw. eine zweite Toilette.

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Christian Märtens, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, kann die Wohnungen bei Neuvermietung für fünf Euro pro Quadratmeter Grundmiete anbieten. © Benecke, Holger

Der gesamte Wohnblock wurde zudem energetisch saniert. Dazu gehören neue Fenster, Fassaden-, Dach-, Giebel- und Dämmung der letzten Geschossdecke. Die Stränge für Heizung, Elektro, Wasser, Abwasser und Zirkulation sind komplett neu, ebenso die Umstellung von Ein- auf Zwei-Rohr-Heizung. Großen Wert wurde auf die Brandmeldeanlage und neue Wohnungstüren gelegt.

Ein paar Restarbeiten sind noch nötig, sodass Anfang des Jahres die neuen Mieter einziehen können.

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