THW-Projekt: Zehn Meter lange Grube soll in einem Stück montiert werden

Millionenbau auf dem Salzwedeler Fuchsberg

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Die Fundamente für den Hallenneubau sind in Arbeit. In Kürze soll eine Arbeitsgrube – zehn Tonnen schwer – in einem Stück eingebaut werden. Danach kann der eigentliche Hochbau beginnen.

Salzwedel – „In Kürze wird die Arbeitsgrube eingebaut“, blickt THW-Chef Nico Lesch auf die Baustelle seines Ortsverbandes. Dort ist der Abriss der alten, einsturzgefährdeten Hallen inzwischen Geschichte.

Der Ersatzneubau mit acht Einstellplätzen für die Einsatzfahrzeuge des Ortsverbandes inklusive der Arbeitsgrube sind in vollem Gange.

Die zehn Meter lange Grube kommt als vorgefertigtes Bauteil in einem Stück. Dessen Einbau samt Abdeckung und Anschluss dauert nur einen halben Tag. Damit wäre dann der nächste Hochbauabschnitt geschafft.

Die letzten Überbleibsel vom Abriss wurden abtransportiert, während im Vordergrund bereits der Neubau emporwächst.

Ortsbeauftragter Lesch und seine Kameraden atmen auf. Denn 2013 waren die alten Hallen – sie stammten noch von der Kasernierten Volkspolizei, waren Baujahr 1953 /1954 – gesperrt. Die Einsatzfahrzeuge sind seitdem in Behelfshallen untergebracht. Bis zum 27. November soll der Neubau auf dem Fuchsberg abgeschlossen sein, dann können die Fahrzeuge nach acht Jahren wieder in den eigenen Stützpunktbereich rollen.

Rund 1,1 Millionen Euro lässt sich der Bund die Baumaßnahme auf dem Salzwedeler Fuchsberg kosten. Darin sind die Ausgaben für den Abriss der alten Hallen, der ehemaligen Schirrmeisterei und eines Schleppdachs enthalten. Hinzu kommen der Neubau einer Halle sowie eines Holzlagers.

Der THW-Stützpunkt Salzwedel wurde am 1. Mai 1993 auf dem Fuchsberg gegründet und am 5. Februar 1994 zum Ortsverband erhoben.

VON HOLGER BENECKE

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