Anträge sollen in drei Wochen abgearbeitet werden

Soforthilfe: 8,6 Millionen für die Altmark

Magdeburg / Altmark – Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) hat im Rahmen des Sofortprogramms „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ rund 97,4 Millionen Euro in Form von Zuschüssen an Soloselbstständige und kleinere Unternehmen im Land, die von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, ausgezahlt.

Bis Montagabend seien laut Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) bei der Bank rund 40.000 Anträge eingegangen. Davon seien 11.000 bewilligt worden. Das durchschnittliche Volumen je Antrag liege bei rund 9000 Euro. .

Wirtschaftsminister Armin Willingmann.

Aus dem Altmarkkreis Salzwedel seien 403 Anträge bewilligt worden. Das Gesamtbewilligungsvolumen belaufe sich auf 3,78 Millionen Euro. Zudem habe die Investitionsbank 547 Anträge aus dem Landkreis Stendal mit einem Volumen von 4,87 Millionen Euro bewilligt. Damit entfallen neun Prozent aller Soforthilfen in Sachsen-Anhalt auf die Altmark, was in etwa dem Einwohneranteil der Region entspricht. Die prozentual höchsten Anteile gehen nach Magdeburg (zwölf Prozent), in den Landkreis Harz und nach Halle (jeweils zehn Prozent). Etwa 80 Prozent der betroffenen Firmen seien Kleinstunternehmen mit einem bis fünf Beschäftigten. Die meisten (42 Prozent) kämen aus dem Dienstleistungssektor.

„Die Investitionsbank hat sich das Ziel gesetzt, die Anträge innerhalb von drei Wochen abzuarbeiten“, erklärt Willingmann. „Wir wissen, dass viele Unternehmen und Soloselbstständige auf die Hilfe warten, viele auch darauf dringend angewiesen sind. Deshalb freue ich mich, dass es inzwischen gelungen ist, die Zahl bearbeiteter Anträge pro Tag auf rund 1300 zu steigern. All jene, die einen korrekten Antrag gestellt haben, werden das Geld auch bekommen“, verspricht der Minister.

VON CHRISTIAN WOHLT

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