Traditionelles Neujahrsturnier beim „Freischütz“: Flintenknall im Liestener Wald / Es regnete Wurfscheibensplitter

Meisterschüsse: Lange vor Graf und Tesch

„Freischütz“-Chef Dietrich Bösener (v.l.) gratulierte Jens-Uwe Lange (1.), Roland Graf (3.) und Jürgen Tesch (3.). Wettkampfleiter Martin Lorenz überreichte die Fleisch- und Wurstpreise.

Liesten. „Ab“, schallte es am Sonnabend immer wieder auf der Liestener „Freischütz“-Anlage. Wenig später fiel der Schuss und ein Dutzend Schrotkugeln zerlegten die davonfliegende Wurfscheibe fachgerecht.

Nur wenige der leuchtend-roten Flugobjekte schafften eine unbeschadete Landung.

Das seit den 1990-er Jahren praktizierte Neujahrsschießen beim „Freischütz“ ist immer ein harter Wettkampf. So auch diesmal. Die Sieger standen erst nach mehreren Stechen fest. 15 Schützen, darunter vier Gäste, lieferten sich bis zuletzt spannende Duelle.

Das letzte Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Jürgen Tesch und Rudolf Moritz um den dritten Platz. Der Höwischer Moritz hatte als Senior-Schütze eine sagenhafte Trefferquote vorgelegt und hatte so manchem Jungschützen gezeigt, wo der Hammer hängt. Doch der Salzwedeler Tesch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und gewann das nervenaufreibende Stechen, das von den übrigen Schützen mit Spannung verfolgt wurde.

„Freischütz“-Schatzmeister Martin Lorenz fungierte auch diesmal wieder als Wettkampfleiter und konnte am späten Nachmittag die Sieger verkünden. Der Arendseer Jens-Uwe Lange hatte es geschafft. Auch er musste sich erst im Stechen gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Roland Graf, ebenfalls aus der Seestadt, ging als Vereins-Vize aus dem Rennen. Auch bei den Gästen dominierten die Arendseer. Dort schoss sich Jens Taeger an die Spitze. „Freischütz“-Chef Dietrich Bösener überreichte Deftiges anstatt blecherner Pokale.

Von Holger Benecke

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