Bis zu 140 000 Euro Fördermittel aus Denkmalschutz-Sonderprogramm für die Sanierung der Katharinenkirche

Ein Meilenstein für den Westflügel

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Vor zwei Jahren: Pastor Hans-Christian Beutel erläutert der Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert den Sanierungsbedarf bei der Katharinenkirche.

tm Salzwedel / Berlin. Um genau 20. 11 Uhr am Mittwochabend geht das Fax aus dem Bundeskanzleramt im Büro der Bundestagsabgeordneten Katrin Kunert (Die Linke) ein.

„Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass sich der Bund an der Sanierung der Katharinenkirche in Salzwedel mit Mitteln in Höhe von bis zu 140 000 Euro beteiligt“, schreibt Bernd Neumann, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, an die altmärkische Bundestagsabgeordnete.

„Ich freue mich riesig, wir haben so lange gekämpft“, zeigte sich Kunert gestern im Gespräch mit der AZ begeistert. Mit diesen Fördermitteln werde ein großer Schritt in Richtung Abschluss der Bauarbeiten und Wiedernutzung der Kirche für die verschiedensten kulturellen und kirchlichen Veranstaltungen ermöglicht, so die Abgeordnete, die auch stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages ist.

Schon seit Jahren gibt es Restaurierungs-, Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen, um die Katharinenkirche als Bauwerk aus der Hanse-Zeit öffentlich nutzbar zu machen und für Touristen attraktiv zu gestalten. Von verschiedenster Seite wird seit rund zwei Jahren intensiv nach einer finanziellen Förderung für den vom Einsturz bedrohten Westflügel gesucht – die jetzt in Aussicht gestellten Fördermittel fließen aus dem so genannten Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Bundes. „Das ist das Ergebnis unseres gemeinsamen, beharrlichen Zusammenwirkens mit der Evangelischen Kirchengemeinde, den Stadträten und dem Regionalverein Altmark“, betont Kunert. „Die Salzwedeler können ihre Kirche bald wieder umfänglich nutzen.“

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