Mehrzweckhalle auf Prüfstand

Das Winterfelder Mehrzweckgebäude (hinten) wird zum Teil auch von den „Spatzen“ mitgenutzt. Künftig soll der Sportverein das Gebäude eigenverantwortlich bewirtschaften. Foto: Zuber

kzu Winterfeld. Angesichts immer knapper werdender Kassen strebt die Gemeinde Apenburg-Winterfeld ein tragfähiges und zukunftstaugliches Konzept bei der Bewirtschaftung des Winterfelder Mehrzweckgebäudes an der Kindertagesstätte an.

Wie Bürgermeister Harald Josten sagte, soll der Sportverein künftig die Bewirtschaftung eigenverantwortlich übernehmen. „Um das möglich zu machen, müssen zunächst die zu hohen Bewirtschaftungskosten auf den Prüfstand“, so Josten. Um Einsparungen bei Energie, Heizung und Wasser komme man nicht herum.

Laut Ratsfrau Ninett Schneider muss zunächst jedoch in moderne Technik investiert werden. Dafür gibt es von der Kommune in diesem Jahr noch einmal einen Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro. Über die Sportförderung könnten noch einmal rund 50 000 Euro fließen. „Die elektrische Anlage unserer Mehrzweckhalle stammt zum Teil noch aus DDR-Zeiten. Hier muss, wie auch beim Gas-Heizkessel, dringend modernisiert werden“, mahnte Schneider.

Ziel der Modernisierungsmaßnahmen ist eine Energieeinsparung in Höhe von 20 bis 40 Prozent. Damit hätte der Sportverein als eigenverantwortlicher Bewirtschafter dann im kommenden Jahr gute Voraussetzungen, das Haus selbständig zu führen. „Die Gemeinde setzt alles daran, dem Verein so gut es geht unter die Arme zu greifen. Unter den rund 300 Mitgliedern sind allein 150 Kinder – das ist unsere Zukunft“, betonte Ninett Schneider.

Derzeit wird das Winterfelder Mehrzweckgebäude von der Gemeinde, dem Sportverein, der Kita, einer Bank und einem Arzt genutzt. Ziel eines sinnvollen Bewirtschaftungskonzeptes ist es auch, dass alle anfallenden Fremdkosten fair an die Mitnutzer umgelegt werden müssen, um das Konzept für den Sportverein finanziell tragbar zu machen, denn eine Bürde soll das Management des Hauses für den Verein nicht werden.

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