Landkreis will Teile der K 1002 abgeben / Salzwedel hat Gesprächsbedarf

Mehr Straßen für die Stadt

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Blick auf die Ritzer Brücke, die in die Verantwortung der Stadt übergeben wird. Dasselbe gilt für die Schillerstraße. Der Kreis begründet die Abstufung damit, dass an der Brücke die neue Straße in Richtung Lokschuppenkreisel entstanden ist.

Salzwedel. Von „mistigen Straßen“, sprach Oberbürgermeisterin Sabine Danicke, die auch gewähltes Mitglied des Kreistages ist, beim jüngsten Kreisausschuss. Es geht ihr dabei um die Abstufung von Straßen. Dies betrifft Teile der K 1002.

Dazu zählen der Böddenstedter Weg, Sportplatzweg und Jahnstraße. Sabine Danicke machte keinen Hehl daraus, dass sie eine Übernahme nicht so einfach zustimmt. Probleme bereitet ihr der schlechte Zustand. Wenn die Übergabe Wirklichkeit wird, müssten bei einem Ausbau Stadt und Anlieger stärker als bisher in den Geldbeutel greifen. Sabine Danicke beantragte, dass Thema von der Tagesordnung zu nehmen. Denn sie benötigt mehr Zeit, um mit den Kommunalpolitikern darüber zu diskutieren.

Landrat Michael Ziche machte den Vorschlag, die Zeitspanne bis zur einer möglichen Unterschrift der Verträge zu verlängern. Eigentlich stand der 31. Oktober auf der Beschlussvorlage. Nun bleibt Zeit bis zum 31. März 2015. Sollte es keine Einigung geben, wird das Landesverwaltungsamt in Halle eingeschaltet.

Schneller geht es hingegen beim so genannten Bundesfeldweg. Klar ist, dass dieser Eigentum des Kreises wird und ausgebaut werden kann. Derzeit ist die Abkürzung für Fahrzeuge, aus dem landwirtschaftlichen Verkehr, gesperrt. Michael Ziche stellte aber klar, dass die Abstufung der Schillerstraße inklusive Ritzer Brücke, damit nichts zu tun habe. In diesem Fall spiele eine Rolle, dass der Kreis vom Abzweig Brücke bis zum Kreisel nahe des Lokschuppen eine komplett neue Straße bauen ließ. Damit sei die Schillerstraße nicht mehr so bedeutend. Künftig wird sich die Stadt um den Unterhalt in diesem Bereich kümmern.

Von Christian Ziems

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