Alle Bildungsbereiche befinden sich im Aufwind

Mehr Schüler im Altmarkkreis

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Eine Zeugnisausgabe bei den Landwirten: Die Berufsschule in Salzwedel ist die größte Bildungsstätte der Region. Sie wird weiter entwickelt, so zum Beispiel im Bereich Ökologie.

Altmarkkreis Salzwedel – Der Lehrermangel ist aktuell Thema, Schülermangel hingegen nicht – vor ein paar Jahren war dies noch anders. Vom Aus der Bildungsstätten aufgrund fehlender Kinder und Jugendlicher spricht niemand mehr.

Eine aktuelle Statistik der Verwaltung untermauert im Altmarkkreis Salzwedel einen Aufwärtstrend. So wurde eine Liste mit den prognostizierten Zahlen für das laufende Schuljahr veröffentlicht.

Allerdings: Diese können sich auf Grund von Umzügen jederzeit ändern. Trotzdem ist grundsätzlich zu erkennen: Es werden in der Region wieder mehr junge Altmärker unterrichtet. Prognostiziert werden 8141 Jugendliche und Kinder (ohne Berufsschule), davor waren es 7901. Die 8000er Marke wurde seit 2007/2008 nicht mehr überschritten.

Mit 2868 Mädchen und Jungen machen die Grundschulen den größten Part aus. An den Gymnasien sind es 1942 junge Altmärker, an den Sekundarschulen werden 1520 Einwohner unterrichtet. Gemeinschaftsschulen werden von 938 künftigen Auszubildenden besucht. Hinzukommen Schulen für Lernbehinderte (256) und Geistigbehinderte (134). Mit Blick auf Freie Schulen liegt die Zahl bei 483 Schülerinnen und Schülern. Unterm Strich sind es dann 8141 Altmärker, überall werden Steigerungen deutlich.

Die Berufsschule hat ein Alleinstellungsmerkmal. In dieser Bildungsstätte sind 1095 Schüler, nicht alle aus der Region. Die Zahl stieg von 1074 ebenfalls an. Allerdings: Vor zehn Jahren waren es noch etwas doppelt so viele am Standort auf dem Salzwedeler Fuchsberg. Teilzeit und Vollzeit halten sich derzeit etwa die Waage. Trotzdem ist sie weiterhin die größte Bildungsstätte in Trägerschaft des Kreises. Es folgen die drei Gymnasien in Salzwedel (755), Gardelegen (650) und Beetzendorf (537). Bei den Ganztagsschulen hat Karl Marx Gardelegen (383) die Nase vorn. Die kleinste Sekundarschule befindet sich in Dähre (175).

VON CHRISTIAN ZIEMS 

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