Tierbestand: Rückgang bei den Schweinen

Mehr Rinder im Altmarkkreis Salzwedel

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Die Anzahl der Rinder auf dem Gebiet des Altmarkkreises hat zugenommen.

Altmarkkreis Salzwedel – Die Tierzahlen im Altmarkkreis schwanken alljährlich, ein besonders großer Rückgang wurde von den Experten des Veterinäramtes 2018 bei den Schweinen verzeichnet. Die Anzahl sank von 119 935 auf 116 046 Tiere.

Es gibt auch weniger Betriebe (174 statt 255). Beim Geflügel zeigt die Kurve ebenfalls nach unten. Aber nur bei den gefiederten Zweibeinern, die nun keine Million mehr erreichen (952 175). Bei den Unternehmen gab es im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 2089 auf 2147 Firmen.

Besonders viel Bewegung gibt es offensichtlich in der Pferdebranche. Die Bedingungen in der Altmark sind passabel, es werden mehr Tiere gehalten. Im Vergleich von 2017 zu 2018 sind es 4085 statt 2891 Vierbeiner. Mitarbeiter in 985 Betrieben kümmern sich um das Wohlergehen, zuvor waren es 643 Unternehmen. Bei Schafen und Ziegen werden der Kreis-Statistik zu Folge mehr Exemplare (9120 statt 8541) von weniger Betrieben (636 statt 649) gehalten. Die einzige Seuche, die 2018 im Kreis auftrat (Amerikanische Faulbrut), hat diesem Bereich mit Blick auf die nackten Zahlen keinen großen Dämpfer verpasst. 1740 Bienenvölker waren es, zuvor 1725. Auch die Betriebe stiegen von 236 auf 245 an. Die Seuche beschäftigte Experten auch noch 2019, die Bekämpfung wird vorangetrieben.

Das Veterinäramt des Altmarkkreises Salzwedel ist zudem für Kontrollen zuständig. Problematisch erweise sich die Rinderkennzeichnung durch die strengen Regulierung seitens der EU. Bereits geringe Abweichungen führen zum Verstoß. Dies war im vergangenen Jahr bei zwölf von 15 kontrollierten Betrieben der Fall. Ein Großteil befindet sich aber im geringfügigen Bereich. Insgesamt wurden 72 Kontrollen in 33 Landwirtschaftsbetrieben umgesetzt. Dabei gab es zehn sanktionsrelevante Verstöße. Dazu gehören neben der Kennzeichnungen, der Tierschutz landwirtschaftlicher Nutztiere (besonders Schweine und Kälber), Futtermittelsicherheit und Lebensmittelhygiene sowie Verfütterungsverbote.

VON CHRISTIAN ZIEMS

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