Nach Dachgeschossausbau in Salzwedel soll ein Wohnblock in Gardelegen hergerichtet werden

Mehr Platz für Asylbewerber

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Landrat Michael Ziche (r.) und Sozialarbeiter Jamal Al-Ahmad in der neuen Küche der Salzwedeler Unterkunft für Asylbewerber. In den nächsten Wochen soll zudem ein Wohnblock in Gardelegen hergerichtet werden.

Salzwedel / Gardelegen. Die vielen Kriesenherde auf der Welt wirken sich immer mehr auf den Altmarkkreis aus. 350 Asylbewerber werden in diesem Jahr erwartet, derzeit sind es 335. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 54, 2011 56, 2012 89 und 2013 121 Menschen.

Der Kreis ist verpflichtet, sie aufzunehmen. Um den Anforderungen gerecht zu werden, soll ein kompletter Wohnblock an der Bahnhofstraße in Gardelegen für Asylbewerber hergerichtet werden. Darüber wurde während des Bauausschusses informiert. Wie Cornelia Steinecke vom Bauamt erklärte, handelt es sich um 27 Wohnungen. Damit sich vor allem Familien mit Kindern darin wohlfühlen können, gilt es zum Beispiel die Sanitäranlagen auf einen modernen Stand zu bringen. Auch Maler und Elektriker sollen Aufträge bekommen. Rund 395 000 Euro stehen dafür bereit.

Abgeschlossen ist die Erweiterung der Unterkunft in Salzwedel. Dort wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Dabei musste auch eine Wärmedämmung angebracht werden. Zehn Wohnräume, eine Küche und ein Sanitärbereich entstanden in der einstigen Kaserne auf dem Fuchsberg.

Von Christian Ziems

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