20 Millionen zusätzlich / Lärmpegel-Grenzwerte sollen gesenkt werden

Mehr Geld für Lärmschutz

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Der Bund will 2016 mehr Geld für Lärmschutz zur Verfügung stellen. Davon könnte die Altmark profitieren.

hey Pretzier / Berlin. Während in Pretzier nach wie vor versucht wird, die Bürgerinitiative „Amerikalinie“ am Leben zu erhalten, ändern sich in Berlin einige Bestimmungen zum Thema Schallschutz.

So soll es auf Initiative der Linken mehr Geld für Lärmsanierung geben, teilt Abgeordnete Katrin Kunert (Linke) mit.

Im Bundeshaushalt 2016 sollen nun 20 Millionen Euro mehr, insgesamt 150 Millionen Euro, für Schallschutz eingestellt werden. Außerdem sinken die Grenzwerte für Lärmpegel, ab denen der Bund Zuschüsse für Schutzmaßnahmen an Schienenwegen geben darf. Für Abschnitte mit angrenzenden Wohngebieten, Krankenhäusern, Schulen, Kitas und Heimen gelten künftig 67 (Tag) bzw. 57 (Nacht) Dezibel statt wie bisher 70 bzw. 60 Dezibel. Für Mischgebiete sowie Dörfer sollen 69 / 59 Dezibel (bisher: 72 / 62) verbindlich sein. In Gewerbegebieten sind 72 / 62 statt 75 / 65 Dezibel als Grenzwert für eine Förderung durch den Bund vorgesehen.

Das Erhöhen der Mittel für den Bau von Schallschutz nützt allerdings nicht, wenn das Geld nicht abgerufen wird. Im Januar hatte wiederum Katrin Kunert ausgerechnet, dass in den vergangenen zehn Jahren 155 Millionen Euro ungenutzt verfallen sind.

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