Es mangelt an Farbe und Bitumen

Kommunalpolitiker sehen Gefahrenpunkte auf Salzwedeler Straßen

+
Löcher bilden sich in der Uelzener Straße. Stadtrat Jürgen Bangemann empfahl der Stadtverwaltung, möglichst schnell zu handeln, damit die Schäden im Winter nicht noch größer werden.

Salzwedel. „Die Lüneburger Straße ist eine Gefahrenquelle. Dort muss etwas passieren“, mahnte Stadtrat Lothar Heiser die Verkehrssicherheit an. Dafür ist die Stadtverwaltung verantwortlich. Die Probleme mit der Straße sind offensichtlich.

Die Lüneburger Straße ist ein Flickenteppich. Es gibt die Idee, den Bitumen wegzufräsen, damit die Löcher verschwinden.

Die Fahrbahn gleicht einem Flickenteppich, es wirkt, als wäre der Bitumen ausgegangen. Die Folge sind Löcher, durch die der Blaubasaltstein an die Oberfläche kommt. An der Einfahrt vor der Kreuzung Dreiländereck ist nur dieser Belag vorhanden, der bei Regen wie Schmierseife wirkt. Dies ist aber nur eines von vielen Problemen. Durch den unebenen Bitumen gibt es für Radfahrer eine erhöhte Sturzgefahr. Außerdem ragen die Gullydeckel so weit hoch, dass Kraftfahrer versuchen, möglichst weit in der Mitte zu fahren. „Selbst wenn ein Polizeibeamter an der Straße steht, wird das Rechtsfahrgebot nicht eingehalten“, erklärte Stadtratsvorsitzender Gerd Schönfeld im Verkehrsausschuss am Dienstagabend. Durch die schlechte Piste seien neben Radlern insbesondere Motorradfahrer in akuter Gefahr. Ob die Stadt schnell handeln kann, blieb offen, die Kassen sind bekanntlich leer.

Sorgen bereitet zudem der Südbockhorn. Auf dieser Straße bröckelt die Farbe insbesondere im Bereich der Schule. Im Bauausschuss am Montag hieß es, dass die Fahrbahn so marode sei, dass die Kennzeichnungen nicht lange halten. Stadtrat Jürgen Bangemann lenkte den Blick auf die Uelzener Straße. „Noch sind die Löcher dort klein. Sie sollten bis zum Winter verfüllt werden“, schlug er während des Bauausschusses vor.

Von Christian Ziems

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare