Mammutprojekt ist vollendet

Salzwedeler Jeetze-Schule weiht langersehnte Sporthalle ein

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Alle Beteiligten, die beim Hallenprojekt mitwirkten, sind sehr froh, dieses Projekt abschließen zu können.

Salzwedel – Berthold Schulze, Geschäftsführer der Salzwedeler Jeetze-Schule, erhielt am 30. Mai 2013 grünes Licht für den Bau der Turnhalle. Viele Hürden galt es in den vergangenen Jahren zu überwinden.

Gestern weihten Schulze und die Jeetze-Schulleiterin Antje Pochte die langersehnte Sporthalle ein.

Blick von oben in die Halle der Jeetze-Schule: Der Sportunterricht soll in der nächsten Woche starten.

„Es war ein Kraftakt für Körper und Geist“, so Berthold Schulze. Während seiner Rede war der Geschäftsführer zu Tränen gerührt. Ihm ist ersichtlich ein Stein vom Herzen gefallen. Nicht nur baulich, sondern auch finanziell war es ein Kraftakt. Der Umbau der einstigen Gießerei zu einer Sporthalle kostete zwei Millionen Euro. Die Besonderheit: Die Jeetze-Schule hat die Summe aus eigener Tasche bezahlt.

Es habe mehrere Versuche gegeben, Fördermittel zu bekommen – alle erfolglos. „Viele Eltern und auch Firmen haben uns daher mit Spenden unterstützt“, erklärt Berthold Schulze. Zu einem Problem wurde die Eingangshalle zwischen Haupt- und Nebengebäude. Da die Schüler immer den Weg durch die Sporthalle nehmen mussten, um zum Unterricht zu kommen, konnte in der Halle nicht immer gebaut werden. „Zahlreiche Firmen waren letztlich an der Umsetzung beteiligt“, berichtet Berthold Schulze und erklärte weiter: „Da wir uns für Firmen aus der Altmark entschieden haben, blieb das Geld in der Region.“

Der erste Sportunterricht in der neuen Halle soll in der kommenden Woche beginnen. Auch Vereine können das Gebäude künftig nutzen. Alle laufenden Bauprojekte der Jeetze-Schule sind aber noch nicht abgeschlossen. Die Klassenräume für die Abiturstufen gilt es noch herzurichten.

VON PAUL W. HIERSCHE 

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