Pädagogen an Salzwedeler Schulen legen die Arbeit nieder / „Hoffen auf ein Umdenken“

Lehrer streiken heute erneut

Salzwedel. Für den heutigen Dienstag hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu einem erneuten Warnstreik aufgerufen – und viele Lehrer aus Salzwedels Schulen beteiligen sich. Zumindest stellen sich die Bildungseinrichtungen darauf ein.

Statt Unterricht werde es eine Betreuung geben, so der durchgängige Tenor.

Dass es zu Arbeitsniederlegungen angestellter Pädagogen kommt und eine Form von Schülerersatzbeschäftigung notwendig sein wird, waren gestern die einzigen beiden bekannten Fakten. Das tatsächliche Ausmaß offenbart sich erst heute früh.

Wie viele Lehrer aus der Gegend insgesamt streiken, wusste im Vorfeld auch die GEW nicht. „Alle wurden aufgefordert, sich an den Streiks zu beteiligen. Jeder kann allerdings kurzfristig über eine Teilnahme entscheiden“, so GEW-Kreisverbandsvorsitzender Jens Bierstedt. Busse bringen die Pädagogen zur zentralen Demonstration nach Leipzig. „Man kann aber nicht alle zu ihrem Glück zwingen“, fügte Bierstedt gegenüber der Altmark-Zeitung an.

Die Gewerkschaft wünscht sich in Hinblick auf die nächste Verhandlungsrunde am Sonnabend, 28. März, möglichst viele Streikende. Jens Bierstedt dazu: „Wir hoffen dadurch auf ein Umdenken beim Arbeitgeber. Denn bislang hat der noch gar nichts gemacht.“

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Rubriklistenbild: © dpa

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