Technische Hilfeleistung: Jeder Handgriff muss sitzen

Lego für Große

Jörg Tietsche-Mustroff (vorn, Pretzier) und Michael Aedtner (Arendsee) montierten den Hebesatz unter einen alten W 50.

Salzwedel. 14 Männer und eine Frau lernten am Sonnabend im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Altmarkkreises auf dem Salzwedeler Fuchsberg „Lego für Große“.

So bezeichneten die Kreisausbilder Karsten Jürgens (Vize-Wehrleiter Salzwedel) und Hans-Joachim Hinze (Stadtbrandmeister Arendsee) scherzhaft den Hebesatz auf Grund seiner zahlreichen Einzelteile, die vielfache Einsatzmöglichkeiten zulassen. In erster Linie ging es um das Retten von Menschen, die unter einem Fahrzeug bzw. Lasten eingeklemmt sind. Sonnabend musste dazu ein ausgedienter Feuerwehr-W 50 herhalten.

Der Lehrgang, der am nächsten Wochenende mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung abgeschlossen wird, nennt sich Technische Hilfeleistung. Und dabei kam vom Flaschenzug über Schere und Spreizer bis hin zum 40-Tonnen-Hebekissen alles zum Einsatz, was die Feuerwehrtechnik hergibt.

Für die Teilnehmer nach einem Theorie-Büffeln ein harter Tag. Insgesamt absolvieren die Kameraden in ihrer Freizeit einen 35-Stunden-Lehrgang, um in entsprechenden Situationen Menschen retten zu können. Und dabei muss jeder Handgriff sitzen. Jürgens und Hinze bilden derzeit Feuerwehrleute aus Altensalzwedel, Arendsee, Diesdorf, Gerstedt, Kuhfelde, Pretzier, Rohrberg, Salzwedel und Winterfeld aus.

Von Holger Benecke

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