Ortsbürgermeister Genthe und die Einwohner rätseln über eine Lösung

Laubproblem in Stappenbeck: „Ich weiß nicht, wie wir das handhaben sollen“

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Die Haufen liegen in Stappenbeck schon da, nur holt niemand das Laub ab. Über dessen Entsorgung wird – wie in anderen Salzwedeler Dörfern auch – intensiv diskutiert.

Stappenbeck – Ortsbürgermeister Heiko Genthe musste am Montag im Stappenbecker Mehrzweckgebäude nicht lange in die Gesichter der versammelten Einwohner schauen, um zu wissen, dass ihnen ein Thema unter den Nägeln brennt.

Wie auch in anderen Salzwedeler Ortschaften ärgern sich die Leute mit dem Laub herum. In Stappenbeck haben viele kleine und größere Haufen Blätter zusammengeharkt.

So wünschen sich das viele Leute – in Stappenbeck hat ein Privathaushalt einen großen Laubsack für sich platziert.

Doch wie kommt es weg? Und wohin? „Ich weiß nicht, wie wir das handhaben sollen“, gab der Ortschef unumwunden zu, keine Patentlösung für das Laubproblem zu haben. Die Stadtverwaltung beharre darauf, dass jeder selbst dafür zuständig sei, so Genthe. Zwei oder vielleicht auch drei Container könne er ordern, doch ob die ausreichen, bezweifele er.

Die technische Lösung ist für die Anwohner hingegen gar kein Rätsel. Sie wollen wie in Kalbe und Arendsee die großen Säcke haben, die dann kommunal abgeholt und zur Deponie gebracht werden. Warum das woanders geht und in Salzwedel nicht, verstünden die Leute nicht, so der Tenor in Stappenbeck am Montag.

Ein Bewohner hat übrigens einen solchen Sack vor der Tür zu hängen – privat natürlich. Ganz nach dem Vorbild in Kakerbeck, hieß es.  hey

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