Egon Sommerfeld erhält Bundesverdienstkreuz / Empfang in Magdeburg

Landrat der ersten Stunde

Egon Sommerfeld war der erste Landrat des ehemaligen Landkreises Salzwedel. Foto: Archiv / akö

Pretzier / Magdeburg. Alt-Landrat Egon Sommerfeld erhält am 28. Februar im Palais am Fürstenwall aus den Händen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff (CDU) das Bundesverdienstkreuz am Bande. Haseloff selbst hatte den Pretzierer vorgeschlagen.

Bundespräsident Joachim Gauck stimmte dem bereits am 20. Dezember zu. Vor wenigen Tagen wurde Egon Sommerfeld durch die Staatskanzlei in Magdeburg darüber informiert.

Zur Begründung steht in dem Schreiben: „Mit dieser Auszeichnung werden insbesondere Ihr langjähriges, unermüdliches, herausragendes kommunalpolitisches Engagement als Landrat der ersten Stunde des damaligen Landkreises Salzwedel, als Mitglied des Kreistages Salzwedel, als Landtagsabgeordneter sowie als ehrenamtliches Mitglied im Gemeinderat von Pretzier gewürdigt. In dieser Funktion haben Sie maßgeblich an der Etablierung demokratischer Strukturen mitgewirkt.“

Weiter heißt es: „Sie zählen zu den Kommunalpolitikern der ersten Stunde, die die kommunale Selbstverwaltung in Sachsen-Anhalt von Beginn aufgebaut, erlebt, gestaltet und für deren Werte Sie eingetreten sind. Ihr Interesse galt stets dem Gemeinwohl des Landkreises, verbunden mit dem Ziel, das Leben der Bürgerinnen und Bürger der Kommune lebenswerter und attraktiver zu gestalten.“ Mit der Auszeichnung solle Egon Sommerfelds Lebenswerk geehrt werden, auch sein Wirken in zahlreichen Vereinen wie beispielsweise dem Rinderzuchtverband.

Der 82-Jährige freute sich über die Nachricht aus Magdeburg und zeigte sich dennoch überrascht. Auf die Frage der Altmark-Zeitung, was er denke, warum er von Reiner Haseloff vorgeschlagen wurde, antwortete Egon Sommerfeld salopp: „Er wird sich schon etwas dabei gedacht haben.“

Das Bundesverdienstkreuz wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Vorschläge können bei der Staatskanzlei des jeweiligen Bundeslandes eingereicht werden.

Von Jens Heymann

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