Kreisel und Kreisstraße: Es dauert länger

Lage für Lage wird der Chüttlitzer Kreisel (B 71) gebaut. Der Untergrund entpuppte sich als weitaus weniger standsicher wie erwartet.Luftbild: Fotostudio Wunberger

hob Salzwedel. „Es gibt große Probleme mit dem Untergrund.“ Galeiwa-Bauleiter Dirk Schütz plagen große Sorgen mit dem Chüttlitzer Kreisel. „Wir haben jetzt erst einmal zwei Tage ausgesetzt“, sagte Schütz im AZ-Gespräch und nannte die Ursachen. Der südöstliche Abschnitt – von Salzwedel kommend zwischen der B 71 und der Kreisstraße 1376 – weist nach Erkundungen laut Schütz „übelste Werte“ auf.

„Damit haben die Arbeiten ihre geplante Dynamik verloren. Wir bauen Lage um Lage, denn Änderungen im Unterbau des Kreisels gegenüber dem ursprünglichen Plan sind zwingend notwendig“, kommentiert der Bauingenieur. Diese sind derzeit aber nicht machbar – es regnet zu stark. „Dadurch wird es eine Bauzeitverlängerung mit Minimum von vier bis sechs Wochen geben“, so Schütz. Ursprünglich sollte der Kreisel am 26. November fertig sein. Allerdings: Alle Leitungen sind bereits neu verlegt.

Auch an der Kreisstraße 1376, die parallel zum Kreisel zwischen diesem und dem Gerstedter Weg ausgebaut werden soll, läuft es sehr zum Leidwesen des Bauleiters nicht. Eine Erdgassonde, die an der Straße steht, musste repariert werden. Die schwere Technik dafür konnte nicht über eine Baustelle anrücken, also mussten die Galeiwa-Männer dort nach dem Abfräsen der Oberfläche erst einmal ihre Arbeiten einstellen. „Vier Wochen Verzögerung, aber es ging nicht anders“, räumt Dirk Schütz zähneknirschend ein.

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