Kreisel kaputt: Bröckelnde Borde

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Fuchsberg-Kreisel: Bröckelnde Borde, kaum eines ist noch heil. Nach der Frostperiode wird saniert.

hob Salzwedel. Die Kreisel, die im Zuge der so genannten Bahnübergangsbeseitigungsmaßnahme (BÜM) B 248 n /B 71 n gebaut wurden, sind bereits zerfahren. Die Betonsteine im Innenring des Fuchsberg- wie auch des Lokschuppenkreisels sind bis auf wenige Ausnahmen hinüber.

Bauherr der BÜM, die am 24. November 2003 mit dem symbolischen Spatenstich startete, ist der Landesbetrieb Bau (LBB) Nord, Niederlassung Stendal. Bereits zwei Monate vor der offiziellen Freigabe der B 248 n – Anfang Februar 2007 – war der Lokschuppenkreisel so ramponiert, dass erste Reparaturen nötig wurden. Die Kantensteine an drei Einfahrten waren kaputtgefahren. Nur die vierte, die damalige Baustellenzufahrt zur B 71 n war intakt. Im März 2007 wurden dann beide Bauwerke – der Fuchsberg- wie der Lokschuppenkreisel – erstmals saniert. Immer wieder musste an den beiden Rondellen nachgebessert werden. Inzwischen sind die Betonsteine der Innenbegrenzungen so zerfahren, dass eine Grundsanierung erfolgen muss.

Der LBB wird die gesamte BÜM noch einmal unter die Lupe nehmen. „Bevor die Gewährleistungsansprüche ablaufen“, sagte gestern LBB-Chef Peter Ebneter. Die beiden Kreisel werden dabei Schwerpunkt sein. „Die Hochborde sind regelrecht zerfallen“, weiß Ebneter. Die Ursache: standiges Überfahren durch Schwerlaster. Doch auch auf die Schallschutzwände werden die LBB-Kontrolleure ein Auge haben. Wobei Ebneter dort keinen Handlungsbedarf sieht.

Nachdem festgelegt ist, was auf Vordermann gebracht werden muss, können die Arbeiten beginnen. Allerdings erst nach Abschluss der Winterverkehrsperiode.

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