Altmarkkreis schreibt Rettungsdienst für 2016 neu aus

Kahrstedt erhält Wache und Notarzt

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Notärzte sollen innerhalb von 20 Minuten am Einsatzort sein, als Besatzung eines Rettungswagens sogar in zwölf.

Salzwedel. Der Altmarkkreis Salzwedel schreibt zum kommenden Jahr den gesamten Rettungsdienst neu aus. Außerdem wird dessen Struktur und Organisation künftig in einer Satzung, die ebenfalls ab 1. Januar 2016 gilt, festgeschrieben.

Die Abgeordneten des Kreis-Ordnungs- und Umweltausschusses werden am heutigen Donnerstag unter anderem erfahren, dass im Altmarkkreis künftig acht Rettungswachen plus eine Außenstelle existieren – Arendsee, Dähre, Gardelegen, Kahrstedt, Kloster Neuendorf, Klötze, Rohrberg sowie Salzwedel inklusive Zweitstandort. Die Rettungswachen sind jeweils für ihr umliegendes Gebiet verantwortlich. Kahrstedt ersetzt dabei den Standort Kalbe. Die Salzwedeler Außenstelle soll auf dem Fuchsberg an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Salzwedel eingerichtet werden. Hauptzentrale ist nach wie vor das Altmark-Klinikum. Notärzte befinden sich nach den Rettungsplänen in Salzwedel, Klötze, Gardelegen und wiederum neu in Kahrstedt.

Manche Rettungsbereiche überschneiden Kreisgrenzen. Notärzte aus Seehausen decken den Bereich Arendsee ab. Ihre Gardelegener Kollegen kümmern sich auch um den Bereich Uchtspringe im Landkreis Stendal. Die Areale Diesdorf, Jübar und Kunrau werden von Wittinger Notärzten angefahren. Salzwedel ist dafür im Notfall für Niedersachsen von Bergen bis Lübbow zuständig. Die Rettungswache Oebisfelde fährt auch nach Miesterhorst und Umgebung; Ehra-Lessien nach Böckwitz und Steimke.

Von Jens Heymann

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