Neue Unterkunft in Gardelegen: Kreis will bis Dezember 42 Plätze schaffen

Bis Jahresende werden noch 52 Asylbewerber erwartet

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In der geplanten Unterkunft für Asylbewerber in Gardelegen hat es Sonnabendnacht gebrannt. Noch ist das Haus das Domizil der Tafel. Möbel und Kleidung wurden bereits herausgeschafft. Der Kreis will nun prüfen, welche Investitionen nötig sind.

Salzwedel. 2013 wurden bereits 80 Asylbewerber im Altmarkkreis aufgenommen. Vor allem aus Ländern wie Serbien, Syrien, Mazedonien, Russland und Afghanistan suchen Menschen ein neues Zuhause. Deutschlandweit waren es im September 11 500 Asylsuchende.

Bis Ende Dezember werden im Altmarkkreis 52 weitere Kinder, Frauen und Männer aufgenommen. „Aus welchem Land sie kommen, erfahren wir noch. In den nächsten Tagen werden zum Beispiel acht Serben erwartet“, informierte Kreissprecherin Birgit Eurich.

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Nächtlicher Brand bei der Tafel

Die Flüchtlinge leben in der Gemeinschaftsunterkunft, bis sie eine eigene Wohnung haben. Da die Kapazitätsgrenze im Gebäude auf dem Salzwedeler Fuchsberg erreicht ist, soll das Dachgeschoss ausgebaut werden. Das Haus bietet dann Platz für 86 Menschen, bisher sind es 60. Die Arbeiten sollen 2014 umgesetzt werden.

Zuvor wird aber in Gardelegen investiert. Das Haus II der Außenstelle der Kreisverwaltung soll zur neuen Unterkunft ausgebaut werden. Und zwar bis Mitte Dezember. Das Ziel: Platz für 42 Asylbewerber. Doch bei einem Brand am Sonnabend wurde ein Raum zerstört. Darum prüfen Mitarbeiter des Kreises, welche zusätzlichen Investitionen nötig sind. In dem Gebäude befindet sich derzeit eine Außenstelle der Salzwedeler Tafel. Die Ursache des Feuers war gestern noch unklar. Die Ausgabestelle soll bis Ende des Monats umziehen. Und zwar in das leerstehende Gebäude der einstigen Verwaltungsgemeinschaft „Südliche Altmark“.

Anfang November kann der Landkreis mit dem Umbau des Hauses II beginnen.

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