Neue Attraktionen sollen Luftkurort GmbH aus dem Verlustbereich bringen

Ideenschmiede klopft Tourismus-Chancen ab

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Der kommunale Campingplatz spielt bei der Entwicklung von Arendsee ein Rolle. Die Arbeitsgruppe Tourismus denkt zum Beispiel über attraktivere Angebote für Biker und Caravanurlauber nach.

Arendsee. Die Arbeitsgruppe Tourismus entstand vor einigen Monaten und besteht aus Stadträten sowie Vertretern der Verwaltung und der Luftkurort Arendsee GmbH. Bislang durften zu den Treffen neben den Mitgliedern allerdings nur geladene Gäste.

„Es geht darum alle mögliche Ideen zu diskutieren. Wir wollen zunächst klären, ob sich diese überhaupt umsetzen lassen, bevor wir damit in die Öffentlichkeit gehen“, begründete Stadtrat Jens Reichardt auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Kostenlose Unterstützung gibt es von Planer Peter Winterhof. Zur nächsten Sitzung soll zudem Kerstin Lingstädt, Leiterin des Salzwedeler Kreis-Bauordnungsamts eingeladen werden.

Schwerpunkt seien derzeit kommunale Tourismusgrundstücke zwischen Campingplatz, über das Strandbad bis hin zur Queen-Anlegestelle. Für diese Bereiche muss die Stadt laut Gesetz Gelder in die Haushalte einplanen, die vor Jahren als Verluste aufgelaufen sind (Abschreibungen). Bis 2017 kommen insgesamt über eine halbe Million Euro zusammen. Doch bislang ist unklar, wofür dies verwendet wird. „Wir wollen neue Attraktionen schaffen. Und zwar unter dem Aspekt, dass die Luftkurort Arendsee GmbH damit möglichst den Verlustausgleich schafft“, unterstrich Jens Reichhardt. Als Beispiel nannte er Blockhäuser, die auf dem städtischen Campingplatz entstehen sollen. [...]

Von Christian Ziems

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