Siebeneichener gewinnen Bierfassrollen

13. Hopfmarkt in Salzwedel: Weiße Krone, gelber Nektar

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Das traditionelle Bierfassrollen ging in die 13. Runde. Drei Teams wollten es am Sonntag wissen und traten gegeneinander an. Dabei holten sich die Freizeitsportler Siebeneichen mit 8 Minuten und 5 Sekunden den ersten Platz.

Salzwedel – Petrus war gestern Vormittag den Hansestädtern anscheinend wohl gesonnen oder er gönnte sich auch, wie die Damen und Herren auf dem 13. Hopfenmarkt am Rathausturmplatz, ein kühles Blondes.

Denn pünktlich mit dem elften Glockenschlag riss die Wolkendecke auf und die Sonnenstrahlen erwärmte das Gemüt. Und mit der Kraft des glühenden Sterns war auch gleich die Motivation der antretenden Mannschaften beim Bierfassrollen eine ganz andere.

Die Gewinner: Die Freizeitsportler Siebeneichen bekommen von Olaf Meining (r.) den Wanderpokal überreicht.

Drei Gruppen traten gestern bei der alljährlichen Salzwedeler Tradition auf dem Hopfenmarkt gegeneinander an: Freizeitsport Siebeneichen, der Soltmann Stammtisch Salzwedel und die Perveraner Roller. Wobei die Siebeneichener mit einer Mannstärke von sechs Personen einen deutlichen Vorteil hatten. Die Herren von Soltmann und die Perveraner traten jeweils nur zu dritt an.

Der Lauf wurde an der Straße Schrangen begonnen, wo auch gleichzeitig das Ziel war. Von dort aus ging es in Richtung Burgstraße in den Burggarten und wieder Zurück. Insgesamt ist die Strecke 1040 Meter lang. Bei der Zeitmessung machte sich die Mannstärke deutlich bemerkbar. So gewannen die Freizeitsportler Siebeneichen mit 8 Minuten und 5 Sekunden. Mit 9.07 Minuten holte sich der Soltmann Stammtisch den zweiten Platz und die Perveraner Roller waren mit 10.29 Minuten die Langsamsten beim Wettkampf.

Nach der Siegerehrung wurde das Fass durch den stellvertretenden Bürgermeister Olaf Meining angestochen. Stadtmutter Sabine Blümel war im Urlaub, somit musste er ran. Dreimal schwang Meining den Hammer, dann saß der Zapfhahn. Und die Liebhaber des Bieres konnten sich auf ein kühles Blondes freuen.

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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